Archiv für 'Toyota'

Toyota schließt Produktionsstandort in Down Under

Verfasst am 18.Februar 2014 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare

Toyota verlässt Australien

Toyota verlässt Australien

Australien ist beliebt für eine Vielzahl von Attraktionen, als Produktionsstandort hat der Kontinent nun jedoch scheinbar ausgedient. Der Autobauer Toyota hat sich dazu entschlossen ab 2017 nicht mehr in Australien produzieren zu lassen. Auch die restliche Autobranche hat sich  bereits vom teuren Produktionsstandort abgewendet.

Neben den hohen Kosten galt auch die starke Landeswährung als ausschlaggebendes Argument dafür, dass ich nun auch Toyota in drei Jahren verabschieden wird. Größen wie General Motors und Ford haben sich ebenfalls zu diesem Schritt entschieden.

Zu hohe Produktionskosten als stärktes Argument

Der japanische Autobauer teilte mit, dass sich die Produktionskosten ganz einfach nicht mehr rechnen würden. Viele Faktoren ließen sich nicht mehr beeinflussen und somit wäre das Aus nach langer Zeit beschlossen worden. Neben etwa 2500 Arbeitsplätzen sind zudem auch weitere Stellen bei Zulieferern betroffen.
Die Tradition währte lang. Schon vor mehr als einem halben Jahrhundert kam der japanische Autobauer nach Australien, um hier einen Produktionsstandort aufzubauen.
Auch andere große Hersteller ließen sich hier nieder, um ihre Modelle produzieren zu lassen. Nach und nach ging es jedoch bergab mit den guten Bedingungen. Während 2004 noch mehr als 400.000 Autos die Werke verließen, waren es 2012 nicht einmal mehr die Hälfte davon. Mittlerweile haben viele Autobauer ihre Produktionsstandorte in Länder wie Indonesien verlagert. Hier sind die Kosten um ein vielfaches niedriger und die wachsende Mittelschicht lockt.
Wie eingangs erwähnt ziehen auch die anderen großen Konzerne mit. General Motors verkündete bereits im Dezember 2013, dass nur noch bis 2017 der Standort in Australien erhalten bleiben solle. Ford will sogar nur noch bis 2016 bleiben. Auch hier waren die hohen Produktionskosten und der harte Wettbewerb die Gründe für den geplanten Rückzug. Zukünftige Kombi-Angebote bei Mobile werden demnach nicht mehr aus dem Land der grenzenlosen Weite stammen.

Gewerkschaften kritisieren Verhalten der konservativen Regierung

Für den australischen Kontinent ist diese Entwicklung mehr als rosig. Die Wirtschaft hat bereits mit dem Rückgang des Bergbaubooms zu kämpfen und wird durch den Abzug der Autobauer weiter geschwächt. Die Gewerkschaften machen insbesondere die konservative Regierung um Tony Abbott für die Entwicklungen verantwortlich. Schließlich habe man nicht ausreichend dafür gesorgt, dass die Bedingungen weiterhin attraktiv bleiben bzw. andere Maßnahmen ergriffen, um die Autohersteller davon zu überzeugen, dass Australien weiterhin als profitabler Produktionsstandort wahrgenommen werde.

Bilderrechte: © cupoftea – Fotolia.com

Toyota Auris TS: Hybrid-Kombi mit Platzproblem

Verfasst am 2.Juli 2013 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
Toyota plant in jedem Segment ein Hybridmodell.

Toyota plant in jedem Segment ein Hybridmodell.

Toyota versucht mit Hybrid-Antrieb bei den Kunden zu punkten. Der 1,8 VVT-i Hybrid-Motor treibt den Auris Touring Sport auch elektrisch an. Doch nur auf Umweltfreundlichkeit zu setzen, holt bei einem Kombi nicht viele Punkte. Um sich im C-Segment der Kombis zu behaupten, braucht man viel Stauraum und Ladeplatz.

Toyota mit geringem CO2-Ausstoß

Der Toyota ist der erste Vollhybrid in der Kompaktklasse. Der japanische Autohersteller hat sich das Ziel gesetzt, in jedem Segment ein Hybridmodell anzubieten. Schon 2020 soll der Plan verwirklich sein. Dank Hybrid-Technologie können die japanischen Wagen unter der EU-CO2-Marke von 95 g/km bleiben. Die bisherigen Hybrid angetriebenen Autos des Herstellers erreichen bereits eine durchschnittliche Emission von 91,1 g CO2/km. Damit entsprechen die Japaner der EU-Richtlinie.

Kein echter Sportwagen

Toyota will rund 40 Prozent aller Auris TS als Hybrid verkaufen. Das wären in Deutschland 2 800 Autos. Vor allem Langstreckenfahrer sollen von dem Auto angesprochen werden. Das Label „Sport“ ist dabei irreführend. Denn nur bei moderaten Tempo sinkt der durchschnittliche Verbrauch rasch unter sechs Liter auf 100 Kilometer. Wer es eilig hat, kann über die Powertaste die 136 PS Systemleistung voll ausfahren. Viel ist das auch nicht – nur wenig temperamentvoller zeigt sich der Auris im Power-Betrieb. Für noch mehr Schub ist der Benziner die besser Wahl.

Kein richtiger Kombi

Soweit zum Antrieb. Der Auris TS hat mit 4,56 Metern die gleiche Länge wie der VW Golf Variant. Passagiere im Fond werden allerdings den Wolfsburger dem Japaner vorziehen. Die Freiheit für Knie und Beine lassen im Auris TS zu wünschen übrig. Das Aussteigen gestaltet sich wegen der engen Luke recht kompliziert. Der Laderaum des Auris TS kann mit dem Golf Variant nicht mithalten. Mit 530 Litern bleibt der Japaner deutlich hinter den 605 Litern zurück, die der Golf bietet. Bei umgelegter Rückbank schließt der Auris auf.

Preise

Was er an Platz nicht hat, macht er über den Preis wett. Auf suchen.mobile.de ist der Auris TS für unter 17.000 Euro zu finden. Der Listenpreis für einen Neuwagen liegt mit 17.150 Euro um 1.800 Euro unter dem VW-Einstiegspreis. Der Hybrid beginnt mit einem Preis von 24.400 Euro.

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Toyota: Autohersteller Nummer eins

Verfasst am 24.Mai 2013 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
Japanische Autohersteller Toyota: Autoexporteur Nummer eins.

Japanische Autohersteller Toyota: Autoexporteur Nummer eins.

Weltweit größter Autobauer Toyota verdreifacht seine Gewinne. Grund für die hervorragende Bilanz des VW-Rivalen ist der schwache Yen im vergangenen Jahr und die Absatzzuwächse in den USA und den asiatischen Nachbarstaaten.

Gewaltiger Gewinnsprung für Toyota

Die japanische Marke Toyota konnte seinen Nettogewinn bis Ende März auf 962,2 Milliarden Yen (rund 7,4 Milliarden Euro) verdreifachen. Das bedeutet für den weltweit führenden Autobauer ein Umsatzplus von 18,7 Prozent auf 22 Billionen Yen. Doch damit nicht genüg, 2013 will Toyota den Umsatz künftig auf 23,5 Billionen Yen steigern.

Absatzsteigerung dank schwachem Yen

Die Deflation des Yen half dem Konzern, den Absatz zu steigern. Der Yen schwächelt in letzter Zeit und macht die japanischen Autos günstiger. Auf dem US-amerikansichen Automarkt wie auch bei den eigenen Nachbarn konnte Japan mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr. In Nordamerika gingen 2,5 Millionen Toyotas an den Kunden – eine halbe Million Fahrzeuge mehr als im Vorjahr. Auf dem asiatischen Markt wurden im letzten Jahr 1,7 Millionen verkauft. Das war ein Plus von rund 357 000 Autos. Und das trotz antijapanischer Proteste in China. Wegen eines Inselstreits beider Staaten boykottierten die Chinesen die japanische Marke, sodass es zu einem Umsatzeinbruch beim großen Nachbarn kam. Wir haben „wertvolle Lehren“ daraus gezogen, erklärt Konzern-Chef Akio Toyoda. Ziel für dieses Jahr ist es, den Absatz weltweit auf 9,1 Millionen Fahrzeuge zu steigern. Das bedeutet 229 000 Autos mehr als im Jahr 2012.

Deutschland auf der Überholspur

In Europa brachte die Toyota-Gruppe 1000 Autos mehr auf die Straßen. Insgesamt wurden rund 800 000 Fahrzeuge europaweit verkauft. Toyota ist vor General Motors und Volkswagen der größte Autohersteller der Welt. VW kündigt prätentiös an, 2018 die Japaner zu überholen. Ob die Deutschen demnächst wirklich die größten Autobauer der Welt werden, ist abzuwarten.

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Toyota mit Hybriden über 5-Millionen-Marke

Verfasst am 19.April 2013 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
Toyota ist klarer Marktführer für Hybridautos

Toyota ist klarer Marktführer für Hybridautos

Von alternativen Antrieben wird immer wieder viel gesprochen, die Diskussionen über staatliche Fördermittel reißen nicht ab. Immer noch wehren sich einige Automobil-Hersteller im großen Stil in neue Technologien zu investieren. Verwunderlich, denn der japanische Autobauer Toyota vermeldet, dass seine Modelle und die von Lexus gemeinsam die magische Grenze von fünf Millionen verkauften Hybrid-Einheiten geknackt haben.

Bald 40 Hybrid-Modelle

Ende März war es soweit: Die Bekanntgabe von bis dahin 5,125 Millionen Modellen dürfte nicht nur ein weiterer Meilenstein hin zu standardmäßigen Hybridantrieben sein, sondern auch zu einem Umdenken auf dem internationalen Automarkt führen. Toyota vertreibt momentan immerhin 20 verschiedene Hybrid-Pkw in 80 Ländern weltweit, Plug-in-Version inklusive. Angesichts dieses großen Erfolges soll es dabei nicht bleiben. Bis Ende 2015 sollen 18 weitere Hybrid-Modelle aus Japan dazukommen und das Angebot ausweiten. Zudem will man sich noch weiterentwickeln und plant, in dieser Zeit mindestens ein Brennstoffzellen-Auto serienreif auf den Markt zu bringen.

Verkaufszahlen steigen sprunghaft an

In Europa wurden bis dato von Toyota/Lexus 544 184 Hybrid-Fahrzeuge an den Mann gebracht, also knapp 10 Prozent der weltweiten Verkäufe. Damit ist ein Trend auszumachen. Es scheint, als würden bei den Autofahrern grundverschiedene Lager existieren. Die einen denken eher modern und investieren in Hybrid-Modelle, die anderen sehnen sich nach gestern zurück und schauen sich im Internet bei Plattformen wie auf mobile.de nach Youngtimern um.

Toyota lässt sich von alldem nicht beirren und kündigt bereits die Fortsetzung der eigenen Erfolgsgeschichte an. Denn schon im ersten Quartal diesen Jahres stieg der Verkauf der Hybridmodelle Toyotas im Vergleich zu 2012 um stolze 82 Prozent. Das bedeutet, dass sich inzwischen jeder fünfte Toyota oder Lexus innerhalb Europas mit einem Hybridantrieb vorwärts bewegt. Dies sollte Hoffnung auf mehr Engagement bei anderen Autobauern machen, denn der Kuchen ist groß und längst nicht alle Stücke sind verteilt.

Bilderrechte: © Stefan Balk – Fotolia.com

Zweiter Anlauf für den Auris wird sportlich und hybrid

Verfasst am 25.Dezember 2012 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
Auris wird hybrid

Auris wird hybrid

Wer sich noch an die erste Generation des Toyota Auris erinnert, der weiß: Sie war ein echter Flop, war zu mittelmäßig und konnte sich kaum durchsetzen. Für den weltweit größten Automobilhersteller ist das doppelt schlimm, schließlich war der Vorgänger des Auris, der Toyota Corolla, noch äußerst erfolgreich. Für den Auris hatte man 2007 weder Mühe noch Kosten gescheut und aufwendige Plakataktionen im ganzen Land gestartet – ohne Erfolg. Man geht inzwischen davon aus, dass die Mittelmäßigkeit des Wagens der Hauptgrund für den gescheiterten Verkauf war. In diesem Jahr hat Toyota vom Auris weniger Modelle verkauft, als Kia von seinem Cee’d und Hyundai vom i30 – zwei durchaus vergleichbare Modelle.

Das erwartet den Käufer

Nun kommt die zweite Generation und soll alles wieder besser werden lassen. Man hat den Auris vollständig neu aufgelegt und kommt nun flacher und länger daher. Er ist markant gezeichnet und insgesamt dynamischer. Beim Einsteigen in den Wagen geht es deutlich stärker nach unten, als das zuvor der Fall war. Für ältere Nutzer, von denen Toyota laut Statistik eine ganze Reihe hat, könnte das möglicherweise ein Problem werden. Dafür ist der Schwerpunkt des Wagens niedrig und ausreichend Fahrdynamik vorhanden. Das Cockpit wurde eher klassisch gehalten und sehr funktional. Die Rundinstrumente sind gut ablesbar und Display und Schalter befinden sich direkt am Armaturenbrett. Für Einsteiger ist das optimal, da man sich hier gut zurechtfinden kann.

Wird jetzt alles besser?

Eine große Palette an Diesel-Modellen von Toyota findet man auf mobile.de, aber auch der neue Auris bekommt mit seinem Hybrid-Antrieb ein Alleinstellungsmerkmal, das die Verkaufszahlen endlich nach oben korrigieren soll. Ob dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen wird, muss man noch abwarten. Bislang muss man zumindest feststellen, dass Kia oder Hyundai mit ihren Modellen noch immer die Nase vorn haben.

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Update für Toyotas RAV4

Verfasst am 3.Dezember 2012 | von | Kategorien: Toyota | 1 Kommentar
Toyota will VW den SUV-Markt nicht alleine überlassen

Toyota will VW den SUV-Markt nicht alleine überlassen

Das SUV-Segment ist zurzeit eines der größten Zugpferde der Automobilindustrie. Wenn man bedenkt, dass die Geländewagen sich sich immer besser verkaufen, erscheint das auch nicht verwunderlich. Vor allem der Tiguan von VW ist bei den Kunden sehr beleibt. Toyota will jetzt mit seiner neuen Version des RAV4 nachziehen und die Marktdominanz der Wolfsburger Autobauer beenden. Der Kompakt-SUV der Japaner hat einige neue Extras bekommen, damit er den Tiguan von der Spitzenposition verdrängen kann, und diese wurden nun auf der Auto Show in Los Angeles vorgestellt.

RAV4 größer und sportlicher

So ist der RAV4 nicht nur 205 Millimeter in der Länge, sondern auch 30 Millimeter in der Breite gewachsen. Auch die Optik wurde modifiziert. Im Gegensatz zu dem großen Kühlergrill, der gerade bei den meisten Herstellern in Mode zu sein scheint, setzt Toyota auf einen zweigeteilten Kühlergrill, der vom Toyota Logo unterbrochen wird. Dazu gibt es noch LED-Tagfahrleuchten spendiert. Um sportlicher zu wirken, hat der SUV schwarze B- und C-Säulen sowie ausgestellte Radhäuser. Dazu gibt es noch neu gezeichnete Heckleuchten und eine nach oben hin öffnende Heckklappe. Der Innenraum bietet neben Soft-Touch-Materialien auch ein größeres Volumen, wodurch das Platzangebot komfortabler geworden ist. Insgesamt beträgt das Ladevolumen ganze 547 Liter.

Allrad- oder Frontantrieb

Bei den Antrieben stehen insgesamt drei Varianten zur Verfügung. Zum einen gibt es einen 2,0 Liter Diesel mit 124 PS, der lediglich 4,8 Liter auf Kilometern verbrauchen soll und mit Frontantrieb fährt. Zum anderen gibt es ein Allrad-Modell, das von einen 250 PS starken 2,2 Liter Diesel angetrieben wird. Die dritte Variante ist ein 2,0 Liter Benziner, der auf 151 PS kommt. Die technischen Neuerungen sind zum Beispiel eine Berganfahrhilfe sowie eine Bergabfahrhilfe bei den Allradern, um die Kontrolle bei schwierigen Bodenverhältnissen zu behalten. Über den Preis ist zwar noch nichts bekannt, aber er wird wohl bei ca. 25 000 Euro liegen.

Bilderrechte: © Horst Schmidt – Fotolia.com

Toyota steigt auf die Euphoriebremse: Ein Brennstoff-Auto für 100.000 Euro

Verfasst am 1.Oktober 2012 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
© panthermedia.net/12372 (Otto Beigelbeck)

© panthermedia.net/12372 (Otto Beigelbeck)

Die Automobil-Industrie versucht seit einigen Jahren das nachzuholen, was man zuvor versäumt hat: Umweltfreundliche Autos zu bauen hat mittlerweile Priorität bei vielen Herstellern, die inzwischen auch alle Hybrid-Autos in ihrer Produktpalette haben. Ein Auto, das komplett mit Brennstoffzellen betrieben werden kann, darauf müssen die Kunden aber wohl noch einige Jahre warten. Nach Angaben von Toyota würde ein Elektroauto mit Brennstoffzelle, mindestens 100 000 Euro kosten, damit sich die Produktion rechnet. Auf dem Massenmarkt hat man mit solchen Preisen natürlich keine Chance.

Es stellt sich auch die Frage, ob jemand, der das Geld hätte, so viel in ein umweltschonendes Auto investieren würde oder sich von dem Geld lieber gleich eine Luxuslimousine kauft. Die Entwicklung stockt also ein wenig, aber trotzdem will Toyota in den nächsten Jahren weiterhin Hybrid-Autos auf den Markt bringen. Bis zum Jahr 2015 sollen insgesamt 21 neue Hybride zum Verkauf stehen.
Das Elektroauto EQ der japanischen Autobauer wird sich Schätzungen zufolge lediglich 100 Mal in den USA und Japan verkaufen. Toyota versucht zwar, die Forschung alternativer Antriebe voranzubringen, aber es haben sich zahlreiche Probleme ergeben, die die Entwicklung etwas zurückwerfen.

Bei Elektroautos mit größerer Reichweite wollen die Japaner nun auf Wasserstoff-Technologie anstatt auf Batterien setzen. Das Vorzeigemodell von Toyota, der Prius, soll bereits ab 2014 mit Brennstoffzellen-Antrieb in Serienproduktion gehen und dann ab 2015 in Europa, Japan und den USA vermarktet werden.

Bis dahin muss man es jedoch schaffen, die Kosten um mindestens 30 bis 40 Prozent zu senken. Die Frage, in welchen Ländern sich die Vermarktung eines solchen Autos überhaupt lohnt, hängt auch von der Wasserstoff-Infrastruktur ab. Natürlich setzt man auch darauf, dass die Politik diese Autos fördert sowie die Wasserstoffversorgung unterstützt. Um bei der Entwicklung der alternativen Antriebe Fortschritte zu machen, sind die Japaner jetzt auch ein Bündnis mit BMW eingegangen.

Zwillingspaar: Subaru BRZ und Toyota GT 86

Verfasst am 15.August 2012 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
Von Weitem sind sie kaum zu unterscheiden: Sie kommen schnell auf einen zu, der Sound ist satt und die Optik überzeugt. Die rassigen Sportwagen-Zwillinge Subaru BRZ und Toyota GT86machen Spaß und zeigen ihr Können vor allem in kurvigem Gelände und auf gerader Rennstrecke – jedoch nicht beide gleich gut. Der BRZ liegt wie flach wie ein Brett auf der Straße und ist mit seiner direkten Lenkung und den kurzen Schaltwegen perfekt für abwechslungsreiche Bergstrecken geeignet. Mit dem 200-PS-Boxermotor entfaltet der Flitzer seine Kraft linear aber unspektakulär.Der Toyota GT86 kann nicht mehr PS bieten, aber eben auch nicht weniger. Für PS-Fetischisten erscheint die 200er-Marke als zu wenig. Echte Rennsport-Fans werden dennoch ihre Freude am GT86 haben. Der Wagen bietet ein extrem ausgewogene Fahrverhalten und keine brachiale Beschleunigung. Der Sportwagen ist eindeutig auf der Rennstrecke zu Hause. Im Gegensatz zum Subaru kann der GT86 auf kurvigen Strecken sein Können nicht immer aufblitzen lassen.

Wer nicht so sehr auf Details achtet, wird bei der Fahrt mit dem neuen Toyota GT86 kaum ein Unterschied wahrnehmen und würde ihn glatt für den Zwillingsbruder des Subaru BRZ halten. Optisch kommt der Subaru vorne etwas kantiger daher. Auch im Innenraum lassen sich nur Kenner zu einem Unterschied im rustikalen Bereich trotz hochwertigem Gesamteindruck hinreißen. Im direkten Rennstrecken-Vergleich könnte auch nur der geübte Fahrer kleine Nuancen-Unterschiede im Fahrverhalten feststellen.

Wer sich eventuell durch den Preis leiten lassen möchte, wird auch hier nicht wirlich viel Hilfe bekommen. Beide kratzen die 30.000 Euro Marke an und sind mit ihren 2+2 Sitzen theoretisch auch für die Alltagnutzung möglich. Allenfalls farblich gibts es beim Subaru ein Novum: Der blaue BRZ ist dabei doppelt exklusiv. Zum einen weil die Blau-Lackierung nur bei Subaru erhältlich ist und zum anderen weil die kleinere Subaru-Marke deutlich weniger Fahrzeuge ausliefert als Toyota.

Ein Jahr nach der Katastrophe: Erfolg für japanische Autobauer

Verfasst am 23.April 2012 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
© shirophoto - Fotolia.com

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Das Jahr 2011 brachen über Japan schwere Katastrophen und deren Folgen herein. Auch die Autoindustrie hatte schwer unter diesem Jahr zu leiden und Produktionsausfälle aufgrund der verheerenden Naturkatastrophen, ungünstige Wechselkurse und auch eine schwache Produktpalette machten den ansässigen Unternehmen schwer zu schaffen.
Sowohl für Toyota als auch Nissan und Honda zeigt sich das Ausmaß der Erdbebenkatastrophe in Japan bei einem Blick auf die Ergebnisse für das Ende März abgeschlossene Fiskaljahr.

Nun soll es für die drei großen Autobauer des Landes jedoch wieder einen Aufschwung in Richtung Spitze geben und auch Experten rechnen damit, dass im Hinblick auf den Verlauf dieses Jahres mit wiederkehrenden Erfolgen zu rechnen sei. Dafür sollen unter anderem der seit Februar abrutschende Yen, ein Wiederaufleben der Produktion und das Einführen neuer Modelle sorgen. So sorgt vor allem der Blick auf den Devisenmarkt für Erleichterung, der anzeigt, dass die japanische Landeswährung nach ihrem lang anhaltenden Hoch wieder gesunken ist. Für die auf Exporte angewiesenen Hersteller ist das eine gute Nachricht und die Regierung zeigte sich gewillt, den Kurs weiterhin stabil zu halten.

Noch ist nicht klar abzuschätzen, ob dieses Erholen auch ausreicht, um verlorene Marktanteile wieder zu gewinnen, denn die Konkurrenz aus Deutschland, Südkorea und den USA zeigt sich weiterhin stark. Zuversicht zeigt sich zumindest auf Seiten der Anleger, die die Aktien von Honda, Nissan und Toyota bereits wieder in die Höhe getrieben haben. Man rechnet damit, dass 2012 für die Japaner zu einem starken Produktionsjahr wird.

Schätzungen zufolge dürfte Toyota demnach für das vierte Quartal einen Gewinn von etwa 113 Milliarden Yen verzeichnen, was etwa 1,05 Milliarden Euro entspricht. Damit hätte man bereits mehr als das Vierfache des Gewinns vom Vorjahr erreicht.

Toyota Prius wird aufgefrischt

Verfasst am 26.März 2012 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
© Boca - Fotolia.com

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Toyota verpasst seinem Prius ein Facelifting. Das Hybridmodell wird ab dem 21. April mit einem überarbeitetem Design, Neuerungen im Innenraum und mehr Multimedia-Anwendungen auf den Markt kommen. Zum ersten Mal kam das Modell vor drei Jahren heraus. Bereits heute gibt es schon diverse Toyota-Modelle, die auf Grundlage des Hybrid-Pioniers entwickelt wurden, so etwa der Prius+, Prius Plug-in oder der Prius C. Durch das Update verfügt der Bordcomputer über eine längere Verbrauchshistorie.

Vom Erscheinungsbild her kommt der neue Prius mit einem größeren Kühlergrill daher, das ein integriertes Tagfahrlicht besitzt. Auch das Design der Heckleuchten wurde überarbeitet, die Außenspiegel sind elektrisch aufklappbar und mit neu gestalteten Blinkleuchten versehen. Was man nicht sehen kann: Laut Toyota wurde die Karrosserie durch zusätzliche Schweißpunkte verstärkt und somit stabiler gemacht, auch das Fahrwerk soll nach den Angaben des Herstellers eingehend überarbeitet worden sein. Im Innenraum des Fahrzeugs wurden die Sitzbezüge und die Zierkonsolen erneuert. Außerdem dient eine zusätzliche Dämmung und Dichtung dazu, die Geräusche von Außen möglichst nicht ins Innere dringen zu lassen. Bei der Multimedia-Ausstattung erwartet den Kunden mehr Komfort, auch das Navigationssystem ist auf dem neusten Stand.

Nichts verändert hat der japanische Automobilkonzern an der Antriebstechnik. Nach wie vor ist der Prius mit einer Kombination aus einem 1,8 Liter-Benziner und einem Elektromotor ausgerüstet. Damit ergibt sich maximal eine Leistung von 100 kW beziehungsweise 136 PS. Die Maximalgeschwindigkeit liegt dabei laut Toyota bei 180 km/h und einem Normverbrauch von 3,9 Litern – das entspricht einem C02-Ausstoß von circa 89 Gramm pro Kilometer. Diese Angaben sind rekordmäßig tief.

Der Preis für das überarbeitete Modell liegt bei mindestens 26.500 Euro, das entspricht einem Aufschlag von genau 900 Euro zum Vorgängermodell.