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Toyota mit Hybriden über 5-Millionen-Marke

Verfasst am 19.April 2013 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
Toyota ist klarer Marktführer für Hybridautos

Toyota ist klarer Marktführer für Hybridautos

Von alternativen Antrieben wird immer wieder viel gesprochen, die Diskussionen über staatliche Fördermittel reißen nicht ab. Immer noch wehren sich einige Automobil-Hersteller im großen Stil in neue Technologien zu investieren. Verwunderlich, denn der japanische Autobauer Toyota vermeldet, dass seine Modelle und die von Lexus gemeinsam die magische Grenze von fünf Millionen verkauften Hybrid-Einheiten geknackt haben.

Bald 40 Hybrid-Modelle

Ende März war es soweit: Die Bekanntgabe von bis dahin 5,125 Millionen Modellen dürfte nicht nur ein weiterer Meilenstein hin zu standardmäßigen Hybridantrieben sein, sondern auch zu einem Umdenken auf dem internationalen Automarkt führen. Toyota vertreibt momentan immerhin 20 verschiedene Hybrid-Pkw in 80 Ländern weltweit, Plug-in-Version inklusive. Angesichts dieses großen Erfolges soll es dabei nicht bleiben. Bis Ende 2015 sollen 18 weitere Hybrid-Modelle aus Japan dazukommen und das Angebot ausweiten. Zudem will man sich noch weiterentwickeln und plant, in dieser Zeit mindestens ein Brennstoffzellen-Auto serienreif auf den Markt zu bringen.

Verkaufszahlen steigen sprunghaft an

In Europa wurden bis dato von Toyota/Lexus 544 184 Hybrid-Fahrzeuge an den Mann gebracht, also knapp 10 Prozent der weltweiten Verkäufe. Damit ist ein Trend auszumachen. Es scheint, als würden bei den Autofahrern grundverschiedene Lager existieren. Die einen denken eher modern und investieren in Hybrid-Modelle, die anderen sehnen sich nach gestern zurück und schauen sich im Internet bei Plattformen wie auf mobile.de nach Youngtimern um.

Toyota lässt sich von alldem nicht beirren und kündigt bereits die Fortsetzung der eigenen Erfolgsgeschichte an. Denn schon im ersten Quartal diesen Jahres stieg der Verkauf der Hybridmodelle Toyotas im Vergleich zu 2012 um stolze 82 Prozent. Das bedeutet, dass sich inzwischen jeder fünfte Toyota oder Lexus innerhalb Europas mit einem Hybridantrieb vorwärts bewegt. Dies sollte Hoffnung auf mehr Engagement bei anderen Autobauern machen, denn der Kuchen ist groß und längst nicht alle Stücke sind verteilt.

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Lexus LS – Neue Generation mit noch mehr Luxus

Verfasst am 4.Dezember 2012 | von | Kategorien: Lexus | Keine Kommentare
Lexus zeichnet neue Wege

Lexus zeichnet neue Wege

Toyota gehört zu den dominierenden asiatischen Autoherstellern in Europa. Maßgeblich daran beteiligt sind vor allem deren Kleinwagen. Nichtsdestotrotz hat Toyota auch in der Oberklasse jede Menge zu bieten und möchte dies zu Beginn des Jahres 2013 eindrucksvoll unterstreichen. Dann soll nämlich eine überarbeitete Version des Lexus LS auf dem Markt erscheinen und deutlich machen, dass Toyota auch Luxus kann. Immerhin ist der Lexus das teuerste Modell im Toyota-Angebot.

Sportlicher und geräuschärmer

Die überarbeite Version fällt vor allem dadurch auf, dass sie im Gesicht sehr verändert wurde. So wurde der Kühlergrill komplett überarbeitet und sorgt im “Diabolo-Design” für eine noch sportlichere Optik. Da auch die restlichen äußeren Bestandteile des Autos überarbeitet wurden, weist das Auto eine gute Aerodynamik auf. Positiver Nebeneffekt ist außerdem die Reduzierung des Geräuschniveaus. Doch auch wenn die Türen des Lexus geöffnet werden und man einen Blick in den Innenraum wagt, fallen einem zahlreiche, weitere Neuerungen auf. Am markantesten ist dabei sicherlich der neue LCD-Bildschirm in der Mittelkonsole. Dieser verfügt über eine Bildschirmgröße von 12,3 Zoll und kann nicht nur DVDs, sondern auch Blu-Rays erfolgreich abspielen. Dass man während der Fahrt auf diese Funktion jedoch verzichten sollte, steht außer Frage. Gerade in Bezug auf mögliche Störgrößen beim Autofahren haben die Ingenieure den Lexus noch einmal überprüft. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass das Auto über zu viele Tasten und Knöpfe verfügt. Die Anzahl wurde nun reduziert, und im Ausgleich sind einige Tasten doppelt belegt.

Auch als Hybrid erhältlich

Neben dem gängigen Angebot von V-8-Benzinmotoren gibt es auch die Möglichkeit, den Lexus als Hybrid zu erwerben. Dieser verfügt über einen 5,0 Liter Motor und 394 PS. Der dazugehörige Elektromotor addiert noch einmal 225 PS dazu, sodass das Modell über eine beachtliche Leistung verfügt und die 100 km/h in nur 6,1 Sekunden schafft.

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Der neue Lexus RX

Verfasst am 6.Juni 2012 | von | Kategorien: Lexus | Keine Kommentare
© Unclesam - Fotolia.com

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Manchmal reichen kleine Details, um ein Produkt als “Neu” bezeichnen zu können. Wenn der Großteil ohnehin schon erstklassig ist, was kann man auch schon großartig verändern, um es noch besser zu machen? So scheinen auch die japanischen Autobauer von Lexus an ihre Grenzen gekommen zu sein, zumindest in der SUV-Luxusklasse. Der “neue” RX wurde bereits im März auf dem Genfer Autosalon vorgestellt und konnte trotz kaum erkennbarer Veränderungen schon gute Vorbestellungen verzeichnen. Dabei scheint selbst der automobile Experte kaum einen Unterschied zum Vorgänger erkennen zu können. Im Mittelpunkt des Facelifts steht ein neuer Grill, der dem SUV mehr Sportlichkeit verleihen soll.

Neu in der Reihe der RX Sportwagen-Fahrzeuge ist die F-Sport Variante. Die Ausstattung des Modells umfasst ein komplett eigenes Innen- und Außendesign. Individuelle Farbkombinationen machen dies Modelle zu etwas ganz Besonderes. Außerdem ist es mit einem sportlichen Hochleistungs-Querdämpfersystem ausgestattet. Bisher schätzt Lexus, dass ca. ein Drittel der Käufer sich für die F-Sport-Variante entscheiden werden. Und das, obwohl es unter der Haube nichts Neues zu entdecken gibt: wie schon der Vorgänger wird das Top-Modell RX 450h mit einem Vollhybridantrieb geliefert, der sich bei einer Systemleistung von 299 PS mit 6,3 Liter auf 100 Kilometer begnügen soll. Für diejenige, die sowieso nicht auf den Verbrauch achten, wird es auch in dieser RX-Generation den Benziner mit 3,5-Liter und 277 PS geben.

Dennoch kann sich das SUV-Fahren mit dem RX etwas anders anfühlen, da die Standard-Fahr-Modi des 450h-Modells (Normal, Eco, EV) um einen Sport-Modus erweitert wurde und so dynamischer über die Straßen rollen soll. Wer von den technischen Erneuerungen enttäuscht ist, den kann zumindest der Innenraum etwas entschädigen: die neu gestaltete Hybridanzeige mit je nach Fahr-Modus wechselnder Hintergrundbeleuchtung sorgt für etwas Abwechslung.

Getestet: Lexus CT 200h

Verfasst am 22.November 2011 | von | Kategorien: Lexus | Keine Kommentare

Mit dem neuen Lexus CT 200h hat man sich ehrgeizige Ziele gesetzt: zum einen will die fünftürige, fünfsitzige Limousine der Kompaktklasse die edle alternative zum Toyota Prius sein. Zum Anderem will es der Newcomer Lexus mit seinem Hybridantrieb mit den deutschen Premium-Diesel aufnehmen.

Eigentlich ist der tropfenförmige Technik-Pionier weltweit ein Bestseller. Bisher konnte er aber nur eine überschaubare Zahl deutscher Kunden begeistern. Daher will sich der Lexus nun in jeder anderen Hinsicht von seinem Motorenspender abheben. Das wird bereits am deutlich aufwändiger konstruierten Fahrwerk deutlich, denn dieses entwickelt spürbar mehr Dynamik als sein Pendant beim Prius. Beim gefälligen Design haben sich die Macher am europäischen Geschmack orientiert. Daher hat man hier auf einem klassischen Steilheck statt windkanaloptimiertem Kamm-Heck gesetzt. Die Grundform wird durch scharfe Kanten und dynamische Linien ergänzt. Gleichzeitig will der bislang kleinste Lexus auf Wiedererkennungswert nicht verzichten. Das Cockpit präsentiert sich gediegener als im futuristischen Prius: das Armaturenbrett ist schön geschwungenen, die Materialien sind hochwertig und sehr gut verarbeitet.

Der Stil des Cockpits passt sehr gut zum Hightech-Anspruch, für den die Toyota-Tochter und der Hybridantrieb stehen. Denn unter der Motorhaube werkelt eine Kombination aus einem 1,8-Liter-Vierzylinderbenziner mit 73 kW/99 PS und einem 60 kW/82 PS starken Elektromotor. Deren gemeinsamen Kräfte werden von einem Planetengetriebe intelligent zu 100 kW/136 PS gebündelt und zwischen Rädern, Batterie und Generator verteilt. Als Ergebnis liegt der Normverbrauch bei 3,8 Litern. Der Alltagsverbrauch des CT 200h liegt bei 5,5 Litern.

Der Antrieb überzeugt aber kaum – und da ähnelt der CT der Prius-Schwester doch sehr stark. Auch wenn der Japaner beim Mitgleiten im Verkehr noch so leise und gedämmt auftritt, wie es einem Wagen mit seinem Premiumanspruch angemessen ist, gibt die Motorenkombination beim energischen Tritt aufs Gaspedal ein unangenehmes Dröhnen von sich. Das bedeutet, dass ganze 10,3 akustisch ziemlich unangenehm untermalte Sekunden vergehen, bis Tempo 100 erreicht ist. Und maximal 180 km/h sind möglich.

Dagegen ist der Elektromodus ein wahres Fest für die Sinne.  Geräuschlos, aber durchaus druckvoll geht der CT dabei zur Sache. Leider ist der Elektromodus nicht ganz leistungsfähig: eine Strecke von zwei Kilometer schafft er nur bei ausreichend hohem Batteriefüllstand und nur bei einem Tempo unter 45 km/h. Das reicht nicht mal für das ökologisch korrekte Brötchenholen am Sonntagmorgen, denn bei kaltem Motor steht der ansonsten per Knopfdruck aktivierbare E-Modus nicht zur Verfügung.