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Honda CR-V: Wow-Effekt bleibt aus

Verfasst am 12.September 2013 | von | Kategorien: Honda | Keine Kommentare
Zurück in die Zukunft: Honda will mit seinem CR-V zurück in die Erfolgsspur.

Zurück in die Zukunft: Honda will mit seinem CR-V zurück in die Erfolgsspur.

Der Honda CR-V – einst Mitbegründer und Marktführer des Mittelklasse-SUV-Segments, besonders in den Jahren 1997 bis 2000, heute Mitfahrer im Mittelfeld. Zu lange hat man sich auf dem einstigen Erfolg des Wagens ausgeruht. Im vergangenen Jahr hat man bei Honda dem CR-V einen neuen Anstrich verpasst.

Hondas CR-V: Die vierte Generation

Der vierten Generation des SUV haben die Honda-Designer durch verfeinerte Seitenlinien, gerahmte Fensterchromleisten und fließende Formen an der Front, ein modernes äußeres Erscheinungsbild gegeben. Der 4,52 Meter lange SUV wirkt deutlich eleganter als sein Vorgänger – aber auch dynamischer. Nicht zuletzt die scharfgezeichnete Heckklappe und die in die C-Säule gleitenden Rückleuchten setzen Akzente.

Der Antrieb

Der häufig verkaufte 2.0 i-VTEC-Motor des Fronttrieblers kommt mit 155 PS, gibt sich aber träge im Ansprechverhalten. Schweres Geläuf abseits des Asphalts ist nichts für den 1,5 Tonnen schweren CR-V. In der Spitze schafft der Japaner 190 km/h. Das geht in Ordnung. Nervig nur, dass sich das Triebwerk ab ca. 170 km/h so sehr abmüht, die Höchstgeschwindigkeit zu erreichen. Das Fahrwerk des SUVs ist straff abgestimmt.
Nach Angaben des Herstellers liegt der durchschnittliche Mixverbrauch bei 7,2 Litern, realistisch sind 8,5 Liter. Wer sparsamer unterwegs sein möchte, kann den Eco-Modus aktivieren: Er sorgt dafür, dass das Motormanagement den Drehmomentverlauf regelt und die Nebenaggregatsleitung drosselt. Der grüne Knopf mit der Blume befindet sich links unterhalb der Rundinstrumente. Serienmäßig kommt der CR-V mit Start-Stopp-Automatik.

Ausstattung des Innenraums

Eine Stärke des Japaners ist sein Raumangebot im Inneren: Problemlos finden fünf Erwachsene Platz im CR-V. Vorn wie hinten muss sich niemand über zu wenig Kopf- und Beinfreiheit beschweren. Die Sitze mit Veloursbezug sind bequem und komfortabel. Wer weniger steif sitzen möchte, kann die Rückbanklehnen in der Neigung verstellen.
Platz ist auch im Kofferraum: Er fasst bis zu 589 Liter, bei umgeklappter Rückbank sogar bis zu 1 669 Liter. Wer mehr Platz benötigt, sollte da auf suchen.mobile.de nach einem Kleinbus suchen, denn für das Mittelklassesegment ist das Platzangebot in Ordnung. Der Preis für den Japaner liegt bei rund 29 000 Euro.

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Der Hyundai Matrix: kantige Optik, zuverlässiger Charakter

Verfasst am 9.August 2013 | von | Kategorien: Modelle | Keine Kommentare
Van mit Ecken und Kanten.

Der Hyundai Matrix kennt noch keine Geländewagen-Optik. Vor drei Jahren stellte der Koreaner sein Produktion ein. Schade. Denn die kompakte Großraumlimousine vom alten Schlag punktet mit einer hervorragenden Pannensicherheit.

Kantige Optik

Ähnlich wie seinerzeit der Renault Scénic und der Opel Meriva kommt auch der Minivan Matrix etwas unsportlich und plump daher. Der Look der kompakten Großraumlimousine passt so gar nicht mehr in die heutige Zeit. Das Design des vor drei Jahren eingestellte Matrix hebt sich deutlich von dem der heutigen Hyundais ab. Die modernen koreanischen Modelle, wie der Matrix-Nachfolger ix20 oder das Sportcoupé Veloster, haben rundere Formen bekommen.

Zuverlässiger Charakter

Vom Aussehen lässt sich allerdings selten auf den Charakter schließen. So ist der Matrix trotz seiner Ecken und Kanten ein zuverlässiger Wagen. Vom Münchner ADAC bekommt er das Prädikat „ziemlich zuverlässig“. Etwas schlechter schneidet er allerdings bei der Kfz-Hauptuntersuchung ab. Bis zum Facelift 2008 hatten die Modelle häufig Probleme mit der Wegfahrsperre. Auch bei der Einspritzanlage tauchen Fehler auf. Bis 2004 litten die Dieselmotoren unter undichten Einspritzpumpen. Bis 2006 gab es Probleme im Motormanagement des Benziner-Segments.

Probleme und Mängel

Wer eines der ersten Modell des Matrix kauft, könnte Probleme mit Spurstangen und Antriebswellen bekommen. In den ersten beiden Baujahren – im Alter ab 8 Jahren – treten diese Mängel häufig auf. Die Exemplare, die nach 2008 gebaut wurden, zeigen schwächelnde Bremsen an der Hinterradachse. Als größtes Problem benennen TÜV-Prüfer im Report von 2013 die Kraftstoffanlage. Schon dreijährige Exemplare zeigen dort Mängel.

Preise für einen Gebrauchten

Auf online Gebrauchtwagenportalen wie suchen.mobile.de gibt es den Hyundai Matrix in einem guten Zustand bereits ab 1500 Euro. Die Schwackeliste führt mit diesem Richtwert am unteren Preisende den Matrix 1.5 CDRi GLS mit 82 PS aus dem Jahre 2001, der 206 700 Kilometer gefahren ist. Die letzte Matrix-Bauserie aus dem Jahre 2010 ist um einiges teurer. Ein Matrix 1.8 Style mit 122 PS und einer Laufleistung von 58 200 Kilometer ist in der Liste mit 9300 Euro eingetragen. In der goldenen Mitte liegt der Matrix 1.8 GLS aus dem Jahre 2006 für rund 5000 Euro (Laufleistung: 94 200 Kilometer).

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