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Qoros GQ3: Eine chinesische Kompaktlimousine für Europa

Verfasst am 1.Januar 2013 | von | Kategorien: Modelle | Keine Kommentare
Die neue Kompaktlimousine GQ3

Die neue Kompaktlimousine GQ3

Die Versuche von chinesischen Automobilherstellern, auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen, waren bislang nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Zahlreiche Hersteller scheiterten, weil ihre Fahrzeuge oft nicht den hiesigen Ansprüchen an Qualität, Design und Technik genügten. Im Falle von Jiangling Motors und Brilliance China Autos fielen sie beim Crashtest durch oder mussten auch oft wegen Plagiatsvorwürfen vom Markt zurückgezogen werden.

Nun wagt der chinesisch-israelische Hersteller Qoros wieder den Schritt auf den europäischen Markt. Das Unternehmen gehört anteilig zum privaten chinesischen Automobilkonzern Chery Quantum und dem Mischkonzern Israel Corporation und ist mit vielen bekannten Gesichtern aus der europäischen Automobil-Branche bestzt.

Das erste Modell für den europäischen Markt ist die Kompaktlimousine GQ3 die der Öffentlichkeit auf dem Autosalon in Genf im März 2013 präsentiert werden soll. In China soll die Limousine ab dem Sommer 2013 erhältlich sein, in Europa startet der Verkauf erst Ende 2013.

Optik und Ausstattung

Die Front des GQ3 soll den anderen Modellen von Qoros ähnlich sehen und sich so als markentypisches Gesicht einprägen. Die Leuchten sind schmal und lang, der Kühlergrill ungewohnt klein ausgefallen. Die Silhouette erinnert an die Formen eines Coupé. Der Radstand wirkt ausgesprochen lang und über die Seite ziehen sich zwei lange Falze, die aussehen wie Bügelfalten.

Der Innenraum wirkt geräumig, nicht wie üblich überfrachtet. Statt zahlreicher Knöpfe findet sich im GQ3 ein 8-Zoll-Touchscreen über den sich zahlreiche Fahrzeugfunktionen bedienen lassen sollen. Auch das Infotainment-System wird mittels Touchscreen bedient.

Mehr Sicherheit im Crashtest

Bei den Crashtests hoffen die Chinesen durch zahlreiche Sicherheitsfeatures wie Vorhangairbags und großen Knautschzonen auf Bestwerte, genauer gesagt auf 5 EuroNCAP-Sterne. Sie scheinen aus den Fehlern der anderen Konstrukteure in der Vergangenheit gelernt zu haben.

Die Namensgebung der Qoros Modelle erfolgt sehr systematisch. Das G steht für die Kategorie Limousine, das Q für den Hersteller und die Ziffer 3 soll das Kompaktsegment repräsentieren.

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Umziehen ohne eigenes Auto? Das kann teuer werden!

Verfasst am 21.August 2012 | von | Kategorien: Informationen | Keine Kommentare
Wer umzieht, sollte darauf Acht geben, nicht über den Tisch gezogen zu werden.  (© arsdigital - Fotolia.com)

Wer umzieht, sollte darauf Acht geben, nicht über den Tisch gezogen zu werden. (© arsdigital - Fotolia.com)

Wer umziehen muss und kein eigenes Auto besitzt, für den kann es richtig teuer werden. Denn die Preispolitik der vielen Umzugsfirmen ist häufig schwer zu durchschauen – am Ende warten meist böse Überraschungen. Im besten Fall ist es Betroffenen möglich, dass sie einen kleinen Transporter finden (mindestens), mit dem sie, unterstützt von Bekannten und Verwandten, das Gröbste selbst bewerkstelligen. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch Nerven. Noch besser ist es natürlich, einen motorisierten Freund zu haben, der zumindest mit ein paar Touren einverstanden ist. Falls man doch auf eine Umzugsfirma zurückgreifen muss, hier ein paar wichtige Hinweise.

Transparenz ist für viele in der Branche ein Fremdwort. Häufig wird völlig fraglich abgerechnet – so kann man schon locker einige 100 Euro zu viel bezahlen. Bei einer Studie unter 1 300 Umzugsunternehmen in ganz Deutschland kam heraus: Lediglich 705 davon sind zu einer verbindlichen Preisauskunft bereit, rund ein Drittel aller Städte sind gemessen am deutschen Durchschnittspreis viel zu teuer. Bis zu 58 Prozent beträgt die Differenz für ein und denselben Umzug in zwei verschiedenen Städten – das hier böse abkassiert wird, versteht sich von selbst.

Durchschnittlich kostet ein Umzug in eine typische 3-Zimmer-Wohnung mit einem Transportradius von zehn Kilometern ohne weiteren Ab- oder Aufbau rund 860 Euro. In Mainz wurde aber ein Wert von 1 418 Euro ermittelt, dicht gefolgt von Tübingen, Koblenz und Kempten. Was die Bundesländer angeht, ist es in Rheinland-Pfalz mit durchschnittlich 1 236 Euro am teuersten, gefolgt vom Nachbarland Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Am preiswertesten zieht es sich in Sachsen und Sachsen-Anhalt mit rund 700 Euro um, was nur noch von den Städten Gelsenkirchen, Salzgitter und Leipzig mit preiswerten 600 Euro geschlagen wird.

Design wird immer wichtiger

Verfasst am 3.Mai 2012 | von | Kategorien: Informationen | Keine Kommentare
© 3ddock - Fotolia.com

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Deutsche Autos sind nicht nur für ihre Qualität und gute Verarbeitung weltweit bekannt, sondern auch für ihr Design und die Innenraumgestaltung. Doch deutsche Autohersteller bekommen immer mehr Konkurrenz. Vor allem aus Japan und Korea drängen immer bessere Autos auf den hiesigen Markt.

Ein Beispiel für ein japanisches Modell, das technisch definitiv auf Wellenlänge mit Spitzenautos von VW oder Audi ist, ist der Mazda CX-5, die Antwort der Japaner auf den Boom nach kompakten Geländewagen. Der ist zwar noch keine reale Bedrohung für etablierte Automarken aus Europa oder US-Amerika, doch hat definitiv das Zeug dazu. Rund 70 Kilo weniger wiegt er als ein vergleichbares Auto von VW und bietet doch zehn Zentimeter mehr Höhe im Innenraum. Auch das Design überzeugt, der Innenraum ist relativ hochwertig. Wer weiß, was Mazda bei der nächsten Generation auffahren wird.

Denn von der Infrastruktur her sind die Japaner die Gewinner: Die Kosten für Entwicklung und Bau sind viel geringer als bei deutschen Autobauern, die Strukturen eines Unternehmens viel straffer gefasst. Kein Wunder, dass Hyuandai und Kia aus Korea regelmäßig beeindruckende Zahlen vorlegen können: Die Unternehmen wachsen mittlerweile schneller als VW. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen deutsche Konzerne kein Auge auf den fernen Osten haben mussten. Und umgekehrt hat sich die Konkurrenz aus Japan und Korea definitiv von den deutschen Stärken inspirieren lassen.

Wie etwa im Fall Kia Ceed: Ein klarer Affront auf das deutsche Erfolgsauto schlechthin, den VW Golf. Noch dazu steckt hinter dem Design ein ehemaliger Chefdesigner von VW. Peter Schreyer hat den überzeugenden Kompaktwagen für den koreanischen Autobauer entworfen, genau wie den New Beetle oder den Audi TT. Mit High-Tech im Innenraum und überzeugender Leistung ist der Kia Ceed ein ernstzunehmender Konkurrent – VW und Ko müssen sich also bald etwas einfallen lassen!

Die sparsamsten Autos aller Preisklassen

Verfasst am 8.April 2012 | von | Kategorien: News | Keine Kommentare
© vieraugen - Fotolia.com

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Bei Verbrauchs-Angaben von Herstellern ist stets Skepsis geboten – fast jeder Hersteller hilft bei seinen Zahlen ein bisschen nach. Viel effektiver ist es, unterschiedliche Praxisberichte zu lesen und die dort angegebenen Werte miteinander zu vergleichen. Hier eine kleine Übersicht über besonders sparsame Autos gestaffelt nach ihren Preisen. Die schützen nämlich nicht nur die Umwelt, sondern tun auch dem eigenen Geldbeutel gut.

Noch dazu braucht man für ein besonders sparsames Stadtgefährt gar nicht viel Budget: Für maximal 10.000 Euro hat man sogar die Wahl zwischen drei Autos. Der Suzuki Alto 1.0 braucht gerade mal 4,7 Liter pro 100 Kilometer, der Peugeot 107 4,8 Liter und der Citroen C1 1.0 runde 5 Liter. Wer sein Budget auf 15.000 Euro erweitert, sollte sich hingegen lieber zwischen dem Daihatsu Cuore mit 4,8 Litern Durchschnittsverbrauch und dem Fiat 500 0.9 mit runden 5 Litern entscheiden – solide, verantwortliche Automobile.

Wer ungefähr 5.000 Euro mehr für den Kauf eines Kleinwagens zur Verfügung hat, könnte sich für ein Dieselmodell entscheiden. Hier liegt insbesondere der Ford Fiesta 1.6 TDi Econetic mit nur 4,3 Litern Verbrauch ganz vorn. Etwas mehr im Verbrauch, aber trotzdem sehr sparsame Kandidaten sind da der Diesel VW Polo 1,6 TDI Bluemotion Technology mit 4,5 Litern und der Fiat Diesel 500C 1.3 Multijet Start&Stopp mit einem Verbrauch von 4,6 Litern.

Für 25.000 Euro rücken natürlich wieder ganz andere Autos in den Fokus: Den Spitzenverbrauch von 4,5 Litern auf 100 Kilometern erreichen der Diesel Mini Cooper, der VW Golf Bluemotion und der VW Jetta 1,6 TDI Bluemotion Technology. Erst bei der Schwelle zu 30.000 Euro Verkaufpreis gibt es wieder einen klaren Gewinner: Der Toyota Prius, ein Hybrid mit Elektro- und Benzin-Motor, kommt auf 4,6 Liter. Rund einen halben Liter mehr verbrauchen in dieser Preisklasse der VW Passat 1.6 TDI Bluemotion und der VW Golf 2.0 TDI.