Archiv für 'Nissan'

Nissan GT-R: Mit frischem Schwung ins neue Modelljahr

Verfasst am 7.November 2012 | von | Kategorien: Nissan | Keine Kommentare
© Denis Wiens - Fotolia.com

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Nissan geht mit frischem Schwung ins neue Modelljahr. Vor allem der GT-R hat dabei viel Aufmerksamkeit abbekommen. Mit neuen Einspritzdüsen und Modifikationen am Turboloader soll Nissans Supersportwagen noch kräftiger zupacken, was sich vor allem im mittleren und oberen Drehzahlbereich bemerkbar macht. Am 404 KW/505 PS starken V6-Turbo-Benziner unter der Motorhaube hat sich hingegen nichts geändert. Überarbeitet wurde nur die Ölwanne, um Probleme mit einem schwankenden Schmierstoff-Druck in zu schneller Kurvenfahrt zu beheben.

Nicht wenige Nissan-Fans und Sportwagenliebhaber würden nun gerne hier den eigenen Wagen einstellen und sich statt ihrer alten Limousine lieber den überarbeiteten GT-R zulegen. Allein die Vernunft und (noch häufiger) der Geldbeutel verhindern dies, obgleich natürlich der Gebrauchtwagenverkauf in Eigenregie das Neuwagenbudget etwas aufstocken könnte. Für den GT-R würde sich dies in jedem Falle lohnen, denn das Auto sorgt für echtes Rennfahrer-Gefühl. Gerade auch dank der Änderungen am Fahrwerk. Die Federung und Dämpfung wurden nachgestimmt, der Fahrzeugschwerpunkt leicht abgesenkt und die Karosserie etwas steifer gemacht. So soll sich das Fahrverhalten des Nissan GT-R im kommenden Jahr nicht nur bei Spitzentempos, sondern auch im Alltag verbessern.

Mit zwei komplett neuen Ausstattungslinien will Nissan zusätzliche Kunden für ihren überarbeiteten Supersportwagen gewinnen. Die „Black Edition“ kommt mit einem sportlichen Lenkrad an Bord, das in Rot-Schwarz gehalten ist. Die „Premium Edition“ bietet handgenähte Bezüge für die Ledersitze und ein rot-schwarzes Interieur. Der neue GT-R soll im Frühjahr 2013 verfügbar sein. Ob Nissan nicht nur an den Stellschrauben ihres GT-Rs gedreht hat, sondern auch am Preis, ist derzeit noch ungewiss. Bleibt es beim aktuellen Preis, gibt es den überarbeiteten Sportwagen mit prallen 550 PS schon ab rund 93 000 Euro. Übrigens: Die Erfahrungen, die zum Umbau am GT-R führten, hat Nissan auf dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gesammelt. Mehr Praxis geht also gar nicht.

Nissan Leaf – Überteuerter Elektro-Spaß

Verfasst am 16.Oktober 2012 | von | Kategorien: Nissan | Keine Kommentare
© Petair - Fotolia.com

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Die Spritpreise haben auch dieses Jahr wieder Rekordniveau erreicht, und ständig hört man, dass sich die Rohölreserven der Erde dem Ende neigen und nur noch bis zum Jahr 2050 ausreichen würden. Ob das nun so ist oder nicht, fest steht, dass die Automobilindustrie auch in Bezug auf den Umweltschutz daran arbeitet, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zu entwickeln. Das Elektroauto gibt es zwar bereits länger, aber der Plan, in einigen Jahren eine Million Elektroautos auf den Straßen Deutschlands zu haben, scheint immer noch utopisch. Dafür gibt es mehrere Gründe, wobei der Hauptgrund die zu hohen Kosten sind. So hofft man, dass durch spezielle Umweltprämien der Kauf von Elektroautos belohnt wird.

Vorreiter auf dem Gebiet der Elektroautos sind vor allem die Japaner. Und die Autos brauchen sich, was den Fahrkomfort angeht, auch nicht hinter etablierten Benzinern oder Diesel-Fahrzeugen zu verstecken. Der Nissan Leaf z. B. überzeugt beim Thema Fahrspaß auf ganzer Linie. Man ist nicht nur unglaublich leise unterwegs, sondern hat das Gefühl, man gleitet nur so über die Straße. Nicht umsonst wurde der Japaner zum Auto des Jahres 2011 in Europa und World Car of the Year (2011) gewählt. 4,45 Meter ist der Elektrowagen lang und bietet für bis zu fünf Personen Platz. Auch für die Einkäufe ist genug Raum. 330 Liter können befüllt werden, und wem das immer noch zu wenig ist, der kann durch das Umklappen der Rücksitze den Stauraum auf 680 Liter erhöhen. Jedoch muss man dabei etwas vorsichtig sein, da im Kofferraum auch die Ladekabel unter zwei abnehmbaren Platten gelagert sind. Bei zu hoher Belastung können hier Schäden entstehen.

Jede Fahrt durch die Stadt ist extrem bequem und dynamisch zu meistern. Bei entsprechender Fahrweise sind bis zu 200 Kilometer mit dem Leaf zu schaffen, der ca. acht Stunden aufgeladen werden muss. Eigentlich alles super, wäre da nicht der Preis, der mit 36 990 Euro ganz schön heftig anschlägt.

Pariser Autosalon: Nissans Studie “Terra Concept”

Verfasst am 14.September 2012 | von | Kategorien: Nissan | Keine Kommentare
© acnaleksy - Fotolia.com

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Auf dem Pariser Autosalon stellte Nissan seine neue Design-Studie namens Terra Concept vor. Das Spannende an der Studie, die einmal der Nachfolger des SUV-Modells Qashqai werden könnte, ist ihr Antriebssystem. Der 4,16 m lange Offroader wird durch eine Brennstoffzelle angetrieben.

Dieses System gilt als besonders emissionsarm, wird es doch durch Wasserstoff angetrieben und produziert als Abfallprodukt nur reinen Wasserdampf. Die Kraft wird mittels zweier Radnabenmotoren an der Hinterachse auf die Straße gebracht.
Weitere Neuerungen der Studie, die so wohl leider nie in die Serienfertigung gehen wird, sind eine versetzte Platzanordnung, gegenläufig angeschlagene Türen und ein integrierter Tablet-PC statt der herkömmlichen Anzeigen im Armaturenbrett. Der Innenraum wurde mit hochwertigen Werkstoffen wie Buchenholz und Seide ausgestattet.

Doch auch in Europa tut sich einiges. Nachdem die asiatischen Autobauer den europäischen Herstellern in puncto alternativer Antriebsmodelle in den letzten Jahren deutlich voraus waren, ziehen die Europäer jetzt nach. Daimler erhofft sich, durch eine Allianz mit dem Produzentenduo Renault und Nissan wieder an die Weltspitze der neuen Antriebskonzepte aufschließen zu können. Das Trio prüft derzeit die Möglichkeiten, durch eine Kooperation bei der Herstellung einer neuartigen, leistungsfähigen Brennstoffzelle, Synergieeffekte zu nutzen.
Vorausgegangen war die Vereinbarung, ab dem Jahr 2014 gemeinsam Benzinmotoren im Nissan-Werk in Tennessee zu produzieren.

Damit stellt sich die Frage, aus den Hallen welcher Wagenschmiede denn nun das erste serienreife Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb rollen wird. Mercedes plant im Jahre 2014 mit einer wasserstoffbetriebenen B-Klasse auf den Markt zu kommen, und auch Nissan will in diesem Jahr den neuen Qashqai vorstellen. Durch die erhöhten Anforderungen an den Schadstoffausstoß und Ressourcenverbrauch sucht die Automobilindustrie händeringend nach umweltfreundlichen Energiekonzepten. Die zukünftigen Erfolge der Hersteller werden bald an die Leistungsfähigkeit und die Ausgereiftheit dieser neuen Motoren geknüpft sein.

Nissan Juke Box auf lautstarker Europa Tournee

Verfasst am 11.Juli 2012 | von | Kategorien: Nissan | Keine Kommentare

© Pixel Embargo - Fotolia.com

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Ein Nissan Juke, welcher mit einer mächtigen Soundanlage zur mobilen Disco wird, heißt – genau, Jukebox. Dieser Wortwitz wartete geradezu darauf, von PR-Leuten aufgegriffen zu werden, und das ist jetzt tatsächlich auch geschehen. So laut wie kein anderes Auto zuvor beschallte ein Nissan die Fans elektronischer Musik an mehreren Stationen im Sommer 2012. 

Als Nebenprogramm der 24 Stunden von Le Mans waren zwei Nissan Juke aufgestellt, in die eine Soundanlage mit 18 900 Watt maximaler Leistung eingebaut war. Für diesen PR-Gag verpflichtete Nissan die Sound-Experten von „Martin Audio“, welche in Zusammenarbeit mit dem „Ministry of Sound“ die nach eigenen angaben größte mobile Soundanlage in die Stadt-SUVs einbauten. 

Die Anlage kann eine Lautstärke von 150 Dezibel erzeugen, und ist damit lauter als ein Jumbojet beim Abheben von der Landebahn. Das innen kompakte, aber für die Stadt dennoch etwas zu große Auto eröffnet seinem Besitzer damit eine weitere Möglichkeit, Blicke auf sich zu ziehen – wie es sein gewöhnungsbedürftiges Design schon tut, das auch die wohlmeinendsten Auto-Kritiker als „Geschmackssache“ bezeichnen. 

Der Vorwand, um diese Extremleistung des Auto-Tunings gerade bei den 24 Stunden von Le Mans auszustellen, war die sportliche Ausführung des Juke. Der Juke Nismo nahm am Rennen teil, und wäre laut den Machern der Soundanlage auch geeignet für einen Einbau. 

In naher Zukunft soll die JUKE Box auch bei einem Rennen im britischen Silverstone zu sehen sein. Anfang und Ende der Tour bilden allerdings jeweils Festivals der ‘Ministry of Sound’- Reihe. Es waren auch Djs, die regelmäßig bei ‘Ministry of Sound’- Veranstaltungen auftreten, welche die Anlage mit abzuspielender Musik versorgten. Neben der respektablen Verstärker-Leistung waren in den Nissan auch Radio-Sendestationen aufgebaut, so dass die Anhänger der elektronischen Musik diese in einem noch größeren Umkreis verfolgen konnten.