Nissan Leaf – Überteuerter Elektro-Spaß

© Petair - Fotolia.com

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Die Spritpreise haben auch dieses Jahr wieder Rekordniveau erreicht, und ständig hört man, dass sich die Rohölreserven der Erde dem Ende neigen und nur noch bis zum Jahr 2050 ausreichen würden. Ob das nun so ist oder nicht, fest steht, dass die Automobilindustrie auch in Bezug auf den Umweltschutz daran arbeitet, Fahrzeuge mit alternativen Antrieben zu entwickeln. Das Elektroauto gibt es zwar bereits länger, aber der Plan, in einigen Jahren eine Million Elektroautos auf den Straßen Deutschlands zu haben, scheint immer noch utopisch. Dafür gibt es mehrere Gründe, wobei der Hauptgrund die zu hohen Kosten sind. So hofft man, dass durch spezielle Umweltprämien der Kauf von Elektroautos belohnt wird.

Vorreiter auf dem Gebiet der Elektroautos sind vor allem die Japaner. Und die Autos brauchen sich, was den Fahrkomfort angeht, auch nicht hinter etablierten Benzinern oder Diesel-Fahrzeugen zu verstecken. Der Nissan Leaf z. B. überzeugt beim Thema Fahrspaß auf ganzer Linie. Man ist nicht nur unglaublich leise unterwegs, sondern hat das Gefühl, man gleitet nur so über die Straße. Nicht umsonst wurde der Japaner zum Auto des Jahres 2011 in Europa und World Car of the Year (2011) gewählt. 4,45 Meter ist der Elektrowagen lang und bietet für bis zu fünf Personen Platz. Auch für die Einkäufe ist genug Raum. 330 Liter können befüllt werden, und wem das immer noch zu wenig ist, der kann durch das Umklappen der Rücksitze den Stauraum auf 680 Liter erhöhen. Jedoch muss man dabei etwas vorsichtig sein, da im Kofferraum auch die Ladekabel unter zwei abnehmbaren Platten gelagert sind. Bei zu hoher Belastung können hier Schäden entstehen.

Jede Fahrt durch die Stadt ist extrem bequem und dynamisch zu meistern. Bei entsprechender Fahrweise sind bis zu 200 Kilometer mit dem Leaf zu schaffen, der ca. acht Stunden aufgeladen werden muss. Eigentlich alles super, wäre da nicht der Preis, der mit 36 990 Euro ganz schön heftig anschlägt.

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