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Airbag-Probleme: Rückrufaktion bei japanischen Autoherstellern

Verfasst am 20.März 2013 | von | Kategorien: News | Keine Kommentare

3,4 Millionen Autos werden nun in einer Rückrufaktion aufgrund von technischen Problemen bei den japanischen Autoherstellern zurückgerufen. Betroffen sind die Hersteller Honda, Nissan, Mazda und Toyota.

Beim Marktführer Toyota werden laut Firmenangaben weltweit 1,73 Millionen Autos in die Werkstätten zurückgerufen, davon 62.000 in Deutschland. Vor allem die Modelle Lexus SC, Corolla und Tundra aus dem Herstellungszeitraum November 2000 bis März 2004 sollen betroffen sein. Bei Honda seien es weltweit 1,14 Millionen Autos, davon rund 56.000 Fahrzeuge in Deutschland. Betroffen seien die Baujahre 2001 bis 2003 und die Modelle CR-V, Odyssey und Civic. Bei Nissan rechne man mit 480.000 und bei Mazda mit 45.500 Wagen weltweit.

Probleme mit den Airbags

Auslöser des Problems sei das in die Airbags gefüllte Treibgas des japanischen Airbag-Herstellers Takata. So könnte es sein, dass das Luftkissen sich bei einem Unfall nicht richtig aufblase, teilten die Firmen mit. Außerdem könnte ein Feuer ausbrechen. Wer sich deshalb momentan lieber nach einem anderen Fabrikat umschauen möchte, der kann Autos aller Marken hier finden.

Toyota meldete jedoch, dass bisher keine Verletzungen oder Todesfälle wegen fehlerhafter Airbags gemeldet worden. Trotzdem können sich jetzt alle Kunden das fehlerhafte Teil kostenlos austauschen lassen. Eine Reparatur dauert in der Regel zwischen einer und zweieinhalb Stunden. Bereits in den letzten Jahren gab es bei Toyota einige Rückrufaktionen. So wurden im vergangenen Oktober sieben Millionen Autos zurückgerufen. Diese großen Zahlen kommen zustande, weil viele Autokonzerne aus Kostengründen bestimmte Teile nur bei einigen wenigen Zulieferern kaufen.

Deutsche Autohersteller wohl nicht betroffen

In deutsche Fabrikate sind die eventuell fehlerhaften Airbags wohl nicht verbaut worden. Porsche, Daimler, Opel und Volkswagen teile auf Nachfrage mit, dass sie die Produkte von Takata, dem zweitgrößten Herstellers von Auto-Sicherheitssystemen, nicht verwenden. Audi und BMW hingegen prüfen ihre Unterlagen noch, jedoch sei Takata  für sie nur ein kleiner Airbag-Lieferant, sodass nicht mit größeren Rückrufaktionen zu rechnen sei.

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Die sparsamsten Autos aller Preisklassen

Verfasst am 8.April 2012 | von | Kategorien: News | Keine Kommentare
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Bei Verbrauchs-Angaben von Herstellern ist stets Skepsis geboten – fast jeder Hersteller hilft bei seinen Zahlen ein bisschen nach. Viel effektiver ist es, unterschiedliche Praxisberichte zu lesen und die dort angegebenen Werte miteinander zu vergleichen. Hier eine kleine Übersicht über besonders sparsame Autos gestaffelt nach ihren Preisen. Die schützen nämlich nicht nur die Umwelt, sondern tun auch dem eigenen Geldbeutel gut.

Noch dazu braucht man für ein besonders sparsames Stadtgefährt gar nicht viel Budget: Für maximal 10.000 Euro hat man sogar die Wahl zwischen drei Autos. Der Suzuki Alto 1.0 braucht gerade mal 4,7 Liter pro 100 Kilometer, der Peugeot 107 4,8 Liter und der Citroen C1 1.0 runde 5 Liter. Wer sein Budget auf 15.000 Euro erweitert, sollte sich hingegen lieber zwischen dem Daihatsu Cuore mit 4,8 Litern Durchschnittsverbrauch und dem Fiat 500 0.9 mit runden 5 Litern entscheiden – solide, verantwortliche Automobile.

Wer ungefähr 5.000 Euro mehr für den Kauf eines Kleinwagens zur Verfügung hat, könnte sich für ein Dieselmodell entscheiden. Hier liegt insbesondere der Ford Fiesta 1.6 TDi Econetic mit nur 4,3 Litern Verbrauch ganz vorn. Etwas mehr im Verbrauch, aber trotzdem sehr sparsame Kandidaten sind da der Diesel VW Polo 1,6 TDI Bluemotion Technology mit 4,5 Litern und der Fiat Diesel 500C 1.3 Multijet Start&Stopp mit einem Verbrauch von 4,6 Litern.

Für 25.000 Euro rücken natürlich wieder ganz andere Autos in den Fokus: Den Spitzenverbrauch von 4,5 Litern auf 100 Kilometern erreichen der Diesel Mini Cooper, der VW Golf Bluemotion und der VW Jetta 1,6 TDI Bluemotion Technology. Erst bei der Schwelle zu 30.000 Euro Verkaufpreis gibt es wieder einen klaren Gewinner: Der Toyota Prius, ein Hybrid mit Elektro- und Benzin-Motor, kommt auf 4,6 Liter. Rund einen halben Liter mehr verbrauchen in dieser Preisklasse der VW Passat 1.6 TDI Bluemotion und der VW Golf 2.0 TDI.