Archiv für 'Modelle'

Nissan Evalia – Robust, praktisch, günstig und selten

Verfasst am 23.Dezember 2013 | von | Kategorien: Modelle | Keine Kommentare

In den Nissan Evalia passen alle rein

In den Nissan Evalia passen alle rein

Man könnte ihn fast Rarität nennen, den Nissan Evalia, denn bisher haben sicher nur die Wenigsten von ihm gehört. Schade eigentlich, denn dieser Kleinbus hat durchaus etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.

Der Nissan Evalia ist schon seit 2011 erhältlich, wird aber jährlich nur in recht kleinen Auflagen produziert. Auf den Straßen ist er daher auch bis heute eher selten zu sehen. Daher hat er nun wirklich keinen Grund sich zu verstecken. Vor allem Familien sollten sich diesen Wagen einmal genauer anschauen. Ein Blick auf www.mobile.de kann sich für die Suche nach einem gebrauchten Modell übrigens auch lohnen.

Ein Auto für den Alltag

Robust und für den Alltag gemacht, das ist der Evalia. Ohne Schnick Schnack und auf das Wesentliche beschränkt – das macht sich auch beim Preis bemerkbar. Dieser Wagen hat das, was gebraucht wird und verzichtet auf das, was eben nicht (unbedingt) gebraucht wird.

Die Basis des Kleinbusses bildet quasi der Kleinlieferwagen Nissan NV 200. Das praktische Nutzfahrzeug wurde 2010 mit dem Titel „International Van of the Year“ ausgezeichnet und anschließend von Nissan ein wenig aufgemotzt, umgemodelt und so zum Evalia gemacht.

Der Wagen ist 4,40 m lang und mit Schiebetüren ausgestattet. Hinten ziert ihn eine überaus praktische große Heckklappe, was das Ein- und Ausladen von allen möglichen Dingen sehr komfortabel gestaltet. Der Wagen macht Modellen wie dem Renault Kangoo oder VW Caddy echte Konkurrenz. Der Evalia überzeugt durch viel Platz für Familie, Gepäck und andere Dinge.

Solide Grundausstattung

Serienmäßig ist er außerdem mit vier Airbags, ESP und ABS ausgestattet. Die Innenausstattung verzichtet auf jegliche Schnörkel und steht eher für Alltagstauglichkeit sowie Robustheit. Grundsätzlich istd er Wagen mit fünf Sitzen ausgestattet. Gegen einen Aufpreis von rund 800 Euro bekommt man einen dritte Sitzreihe mit zwei weiteren Sitzen.

Die Motorenpalette ist übersichtlich, aber ausreichend. Entweder man entscheidet sich für einen 1,6 Liter-Benziner mit 110 PS oder einen 1,5 Liter-Diesel mit 110 PS oder aber 90 PS. Nissan gibt den Verbrauch mit durchschnittlich 5,5Litern auf 100 Kilometern an. Ein echter Spitzenwert für ein solches Gefährt.

Die günstigste Variante ist bereits für sage und schreibe 19.480 Euro zu bekommen. Viel Zusatzausstattung ist nicht wählbar, was zumindest die Entscheidungsfindung um einiges erleichtert. Alles in allem ist der Evalia ein echter Geheimtipp!

Bilderrechte: © Kletr – Fotolia.com

Der Hyundai Matrix: kantige Optik, zuverlässiger Charakter

Verfasst am 9.August 2013 | von | Kategorien: Modelle | Keine Kommentare
Van mit Ecken und Kanten.

Der Hyundai Matrix kennt noch keine Geländewagen-Optik. Vor drei Jahren stellte der Koreaner sein Produktion ein. Schade. Denn die kompakte Großraumlimousine vom alten Schlag punktet mit einer hervorragenden Pannensicherheit.

Kantige Optik

Ähnlich wie seinerzeit der Renault Scénic und der Opel Meriva kommt auch der Minivan Matrix etwas unsportlich und plump daher. Der Look der kompakten Großraumlimousine passt so gar nicht mehr in die heutige Zeit. Das Design des vor drei Jahren eingestellte Matrix hebt sich deutlich von dem der heutigen Hyundais ab. Die modernen koreanischen Modelle, wie der Matrix-Nachfolger ix20 oder das Sportcoupé Veloster, haben rundere Formen bekommen.

Zuverlässiger Charakter

Vom Aussehen lässt sich allerdings selten auf den Charakter schließen. So ist der Matrix trotz seiner Ecken und Kanten ein zuverlässiger Wagen. Vom Münchner ADAC bekommt er das Prädikat „ziemlich zuverlässig“. Etwas schlechter schneidet er allerdings bei der Kfz-Hauptuntersuchung ab. Bis zum Facelift 2008 hatten die Modelle häufig Probleme mit der Wegfahrsperre. Auch bei der Einspritzanlage tauchen Fehler auf. Bis 2004 litten die Dieselmotoren unter undichten Einspritzpumpen. Bis 2006 gab es Probleme im Motormanagement des Benziner-Segments.

Probleme und Mängel

Wer eines der ersten Modell des Matrix kauft, könnte Probleme mit Spurstangen und Antriebswellen bekommen. In den ersten beiden Baujahren – im Alter ab 8 Jahren – treten diese Mängel häufig auf. Die Exemplare, die nach 2008 gebaut wurden, zeigen schwächelnde Bremsen an der Hinterradachse. Als größtes Problem benennen TÜV-Prüfer im Report von 2013 die Kraftstoffanlage. Schon dreijährige Exemplare zeigen dort Mängel.

Preise für einen Gebrauchten

Auf online Gebrauchtwagenportalen wie suchen.mobile.de gibt es den Hyundai Matrix in einem guten Zustand bereits ab 1500 Euro. Die Schwackeliste führt mit diesem Richtwert am unteren Preisende den Matrix 1.5 CDRi GLS mit 82 PS aus dem Jahre 2001, der 206 700 Kilometer gefahren ist. Die letzte Matrix-Bauserie aus dem Jahre 2010 ist um einiges teurer. Ein Matrix 1.8 Style mit 122 PS und einer Laufleistung von 58 200 Kilometer ist in der Liste mit 9300 Euro eingetragen. In der goldenen Mitte liegt der Matrix 1.8 GLS aus dem Jahre 2006 für rund 5000 Euro (Laufleistung: 94 200 Kilometer).

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Hyundai Santa Fe – Koreas Vorzeige-SUV in dritter Generation

Verfasst am 8.Januar 2013 | von | Kategorien: Modelle | Keine Kommentare
Der dritte Generation des Hyundai Santa Fe fühlt sich überall heimisch

Der dritte Generation des Hyundai Santa Fe fühlt sich überall heimisch

Der Hyundai Santa Fe ist ein richtiges Allround-Genie. Die dritte Generation kommt um einiges schicker daher als der Vorgänger und funktioniert für die Stadt genauso gut wie auf holprigen Geländewegen.

Aus dem Schatten der Konkurrenz treten

„Santa Fe“ – da denkt man natürlich spontan an Cowboys und Colts. Sieht man den Wagen dann in voller Pracht, rücken diese Assoziationen aber rasch in den Hintergrund. Die zwei vergangenen Versionen waren zwar eher unauffällig, mit der dritten Generation setzt man nun aber neue Maßstäbe. Mit wuchtigen Kotflügeln und 19 Zoll großen Felgen wirkt der Wagen äußerst solide und muss sich vor der Konkurrenz nicht verstecken.

Überzeugende Details

Im Inneren des Santa Fe sieht es ähnlich gut aus. Ledersitze, ein Regensensor am Scheibenwischer, eine Sitzheizung auf allen Plätzen oder ein Navigationssystem lassen kaum Wünsche offen. Besonders überzeugend ist zudem die Verarbeitung der Materialien. Außerdem verfügt der Santa Fe über eine ganze Reihe feiner Details, die durchaus Sinn machen. Seien es die vielfältigen Ablagemöglichkeiten oder das praktische Umklappen der dreigeteilten Rücksitzbank – das Interieur überzeugt auf ganzer Linie. Der Santa Fe reiht sich damit in dritter Generation nahtlos in die Reihe attraktiver asiatischer Modelle ein, mit denen sich mehrere Personen transportieren lassen. Und dank seines großzügigen Innenlebens ist er auch für längere Strecken bestens geeignet! Eine Auto, fast wie ein Kleinbus.

Teuer aber lohnenswert

Der 2,2-Liter-Diesel ist perfekt dafür geeignet, wie ein Cowboy durch die Prärie zu jagen. Er verfügt über Allradantrieb und 145 kW/197 PS und bringt die Insassen sicher selbst über die schwierigsten Pisten. Wenn der Untergrund besonders matschig ist, kann man per Knopfdruck eine 50:50-Verteilung erzeugen. Holt man sich den Santa Fe in dieser Version, muss man 42.380 Euro locker machen – nicht gerade ein Schnäppchen also. Der Wagen ist sein Geld aber wert, da er neben den vielen positiven optischen Reizen einen unglaublich hohen Fahrkomfort bietet. Selbst bei sehr schnellen Kurvenfahrten muss niemand darum fürchten, den sichern Sitz zu verlieren.

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Qoros GQ3: Eine chinesische Kompaktlimousine für Europa

Verfasst am 1.Januar 2013 | von | Kategorien: Modelle | Keine Kommentare
Die neue Kompaktlimousine GQ3

Die neue Kompaktlimousine GQ3

Die Versuche von chinesischen Automobilherstellern, auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen, waren bislang nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Zahlreiche Hersteller scheiterten, weil ihre Fahrzeuge oft nicht den hiesigen Ansprüchen an Qualität, Design und Technik genügten. Im Falle von Jiangling Motors und Brilliance China Autos fielen sie beim Crashtest durch oder mussten auch oft wegen Plagiatsvorwürfen vom Markt zurückgezogen werden.

Nun wagt der chinesisch-israelische Hersteller Qoros wieder den Schritt auf den europäischen Markt. Das Unternehmen gehört anteilig zum privaten chinesischen Automobilkonzern Chery Quantum und dem Mischkonzern Israel Corporation und ist mit vielen bekannten Gesichtern aus der europäischen Automobil-Branche bestzt.

Das erste Modell für den europäischen Markt ist die Kompaktlimousine GQ3 die der Öffentlichkeit auf dem Autosalon in Genf im März 2013 präsentiert werden soll. In China soll die Limousine ab dem Sommer 2013 erhältlich sein, in Europa startet der Verkauf erst Ende 2013.

Optik und Ausstattung

Die Front des GQ3 soll den anderen Modellen von Qoros ähnlich sehen und sich so als markentypisches Gesicht einprägen. Die Leuchten sind schmal und lang, der Kühlergrill ungewohnt klein ausgefallen. Die Silhouette erinnert an die Formen eines Coupé. Der Radstand wirkt ausgesprochen lang und über die Seite ziehen sich zwei lange Falze, die aussehen wie Bügelfalten.

Der Innenraum wirkt geräumig, nicht wie üblich überfrachtet. Statt zahlreicher Knöpfe findet sich im GQ3 ein 8-Zoll-Touchscreen über den sich zahlreiche Fahrzeugfunktionen bedienen lassen sollen. Auch das Infotainment-System wird mittels Touchscreen bedient.

Mehr Sicherheit im Crashtest

Bei den Crashtests hoffen die Chinesen durch zahlreiche Sicherheitsfeatures wie Vorhangairbags und großen Knautschzonen auf Bestwerte, genauer gesagt auf 5 EuroNCAP-Sterne. Sie scheinen aus den Fehlern der anderen Konstrukteure in der Vergangenheit gelernt zu haben.

Die Namensgebung der Qoros Modelle erfolgt sehr systematisch. Das G steht für die Kategorie Limousine, das Q für den Hersteller und die Ziffer 3 soll das Kompaktsegment repräsentieren.

Bilderrechte: © Maridav – Fotolia.com

Subaru Impreza – Allrad für Sparsame

Verfasst am 22.August 2012 | von | Kategorien: Modelle | Keine Kommentare

Der Subaru Impreza kommt mit Allradantrieb daher. (© panthermedia.net/atm2003)

Der Subaru Impreza kommt mit Allradantrieb daher. (© panthermedia.net/atm2003)

Subaru hat mit dem Impreza ein Allrad-Modell auf den Markt gebracht, dass nicht nur bescheiden und bodenständig rüberkommt, sondern zudem auch noch finanzierbar ist. Wer allerdings auf Geländewagen-Optik abfährt, ist bei dem Impreza an der falschen Adresse und sollte sich lieber den kompakten SUV Subaru XV näher anschauen. Ohne SUV-Optik, dafür aber eine echte 4×4-Alternative ist dagegen die neue Generation des Impreza. Die Japaner haben dabei ihre Allrad-Technik in einen Kompaktwagen gesteckt. Dennoch kommen sich XV und Impreza vor allem optisch nahe und könnten ohnehin für Geschwister gehalten werden. Ob gewollt oder nicht, die Verwandtschaft ist unumstritten, was vor allem die Subaru-Fans enttäuschen wird, die auf ein innovativeres und gleichzeitig vollkommen neues Modell gewartet haben.

Unterstrichen wird die Ähnlichkeit auch bei Abmessungen, Gewicht und sogar dem Preis. Hier gibt es minimale Unterschiede, die nur dem fachkundigen Experten ins Auge fallen. Der XV bietet mehr Bodenfreiheit, dafür hat der Impreza mit gleicher Motorisierung Vorteile bei Verbrauch und Fahrleistung. Der Impreza hat einen 114 PS starke Boxermotor unter der Haube und beschleunigt 1,2 Sekunden schneller als der XV von 0 auf 100 km/h (12,6 s). Dabei ist der Verbrauch mit 6,1 Liter durchschnittlich um 0,2 Liter geringer.

Um sich für ein Modell entscheiden zu wollen, erscheinen die Unterschiede auf dem Papier immer noch nicht beeindruckend. Doch der Impreza überzeugt im Alltag: spritzig und wendig, der Verbrauch bleibt mit 7,4 l/100 km – wie so oft – über den Hersteller-Angaben.

Das Exterieur überzeugt mit Ecken und Kanten. Der Innenraum ist schlicht, jedoch ordentlich verarbeitet und gut angeordnet. Highlights gibt es in der Basisversion keine, gegen Aufpreis jedoch möglich. So wertet das zweifarbige Lederpaket in schwarz und beige den Innenraum deutlich auf. Klimaanlage, Stopp-Start-Automatik und Sitzheizung gibt es dagegen serienmäßig.