Archiv für Dezember 2012

Zweiter Anlauf für den Auris wird sportlich und hybrid

Verfasst am 25.Dezember 2012 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
Auris wird hybrid

Auris wird hybrid

Wer sich noch an die erste Generation des Toyota Auris erinnert, der weiß: Sie war ein echter Flop, war zu mittelmäßig und konnte sich kaum durchsetzen. Für den weltweit größten Automobilhersteller ist das doppelt schlimm, schließlich war der Vorgänger des Auris, der Toyota Corolla, noch äußerst erfolgreich. Für den Auris hatte man 2007 weder Mühe noch Kosten gescheut und aufwendige Plakataktionen im ganzen Land gestartet – ohne Erfolg. Man geht inzwischen davon aus, dass die Mittelmäßigkeit des Wagens der Hauptgrund für den gescheiterten Verkauf war. In diesem Jahr hat Toyota vom Auris weniger Modelle verkauft, als Kia von seinem Cee’d und Hyundai vom i30 – zwei durchaus vergleichbare Modelle.

Das erwartet den Käufer

Nun kommt die zweite Generation und soll alles wieder besser werden lassen. Man hat den Auris vollständig neu aufgelegt und kommt nun flacher und länger daher. Er ist markant gezeichnet und insgesamt dynamischer. Beim Einsteigen in den Wagen geht es deutlich stärker nach unten, als das zuvor der Fall war. Für ältere Nutzer, von denen Toyota laut Statistik eine ganze Reihe hat, könnte das möglicherweise ein Problem werden. Dafür ist der Schwerpunkt des Wagens niedrig und ausreichend Fahrdynamik vorhanden. Das Cockpit wurde eher klassisch gehalten und sehr funktional. Die Rundinstrumente sind gut ablesbar und Display und Schalter befinden sich direkt am Armaturenbrett. Für Einsteiger ist das optimal, da man sich hier gut zurechtfinden kann.

Wird jetzt alles besser?

Eine große Palette an Diesel-Modellen von Toyota findet man auf mobile.de, aber auch der neue Auris bekommt mit seinem Hybrid-Antrieb ein Alleinstellungsmerkmal, das die Verkaufszahlen endlich nach oben korrigieren soll. Ob dieser Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen wird, muss man noch abwarten. Bislang muss man zumindest feststellen, dass Kia oder Hyundai mit ihren Modellen noch immer die Nase vorn haben.

Bilderrechte: © TheSupe87 – Fotolia.com

Lexus LS – Neue Generation mit noch mehr Luxus

Verfasst am 4.Dezember 2012 | von | Kategorien: Lexus | Keine Kommentare
Lexus zeichnet neue Wege

Lexus zeichnet neue Wege

Toyota gehört zu den dominierenden asiatischen Autoherstellern in Europa. Maßgeblich daran beteiligt sind vor allem deren Kleinwagen. Nichtsdestotrotz hat Toyota auch in der Oberklasse jede Menge zu bieten und möchte dies zu Beginn des Jahres 2013 eindrucksvoll unterstreichen. Dann soll nämlich eine überarbeitete Version des Lexus LS auf dem Markt erscheinen und deutlich machen, dass Toyota auch Luxus kann. Immerhin ist der Lexus das teuerste Modell im Toyota-Angebot.

Sportlicher und geräuschärmer

Die überarbeite Version fällt vor allem dadurch auf, dass sie im Gesicht sehr verändert wurde. So wurde der Kühlergrill komplett überarbeitet und sorgt im “Diabolo-Design” für eine noch sportlichere Optik. Da auch die restlichen äußeren Bestandteile des Autos überarbeitet wurden, weist das Auto eine gute Aerodynamik auf. Positiver Nebeneffekt ist außerdem die Reduzierung des Geräuschniveaus. Doch auch wenn die Türen des Lexus geöffnet werden und man einen Blick in den Innenraum wagt, fallen einem zahlreiche, weitere Neuerungen auf. Am markantesten ist dabei sicherlich der neue LCD-Bildschirm in der Mittelkonsole. Dieser verfügt über eine Bildschirmgröße von 12,3 Zoll und kann nicht nur DVDs, sondern auch Blu-Rays erfolgreich abspielen. Dass man während der Fahrt auf diese Funktion jedoch verzichten sollte, steht außer Frage. Gerade in Bezug auf mögliche Störgrößen beim Autofahren haben die Ingenieure den Lexus noch einmal überprüft. Dabei kamen sie zu dem Schluss, dass das Auto über zu viele Tasten und Knöpfe verfügt. Die Anzahl wurde nun reduziert, und im Ausgleich sind einige Tasten doppelt belegt.

Auch als Hybrid erhältlich

Neben dem gängigen Angebot von V-8-Benzinmotoren gibt es auch die Möglichkeit, den Lexus als Hybrid zu erwerben. Dieser verfügt über einen 5,0 Liter Motor und 394 PS. Der dazugehörige Elektromotor addiert noch einmal 225 PS dazu, sodass das Modell über eine beachtliche Leistung verfügt und die 100 km/h in nur 6,1 Sekunden schafft.

Bilderrechte: © Spooky2006 – Fotolia.com

Update für Toyotas RAV4

Verfasst am 3.Dezember 2012 | von | Kategorien: Toyota | 1 Kommentar
Toyota will VW den SUV-Markt nicht alleine überlassen

Toyota will VW den SUV-Markt nicht alleine überlassen

Das SUV-Segment ist zurzeit eines der größten Zugpferde der Automobilindustrie. Wenn man bedenkt, dass die Geländewagen sich sich immer besser verkaufen, erscheint das auch nicht verwunderlich. Vor allem der Tiguan von VW ist bei den Kunden sehr beleibt. Toyota will jetzt mit seiner neuen Version des RAV4 nachziehen und die Marktdominanz der Wolfsburger Autobauer beenden. Der Kompakt-SUV der Japaner hat einige neue Extras bekommen, damit er den Tiguan von der Spitzenposition verdrängen kann, und diese wurden nun auf der Auto Show in Los Angeles vorgestellt.

RAV4 größer und sportlicher

So ist der RAV4 nicht nur 205 Millimeter in der Länge, sondern auch 30 Millimeter in der Breite gewachsen. Auch die Optik wurde modifiziert. Im Gegensatz zu dem großen Kühlergrill, der gerade bei den meisten Herstellern in Mode zu sein scheint, setzt Toyota auf einen zweigeteilten Kühlergrill, der vom Toyota Logo unterbrochen wird. Dazu gibt es noch LED-Tagfahrleuchten spendiert. Um sportlicher zu wirken, hat der SUV schwarze B- und C-Säulen sowie ausgestellte Radhäuser. Dazu gibt es noch neu gezeichnete Heckleuchten und eine nach oben hin öffnende Heckklappe. Der Innenraum bietet neben Soft-Touch-Materialien auch ein größeres Volumen, wodurch das Platzangebot komfortabler geworden ist. Insgesamt beträgt das Ladevolumen ganze 547 Liter.

Allrad- oder Frontantrieb

Bei den Antrieben stehen insgesamt drei Varianten zur Verfügung. Zum einen gibt es einen 2,0 Liter Diesel mit 124 PS, der lediglich 4,8 Liter auf Kilometern verbrauchen soll und mit Frontantrieb fährt. Zum anderen gibt es ein Allrad-Modell, das von einen 250 PS starken 2,2 Liter Diesel angetrieben wird. Die dritte Variante ist ein 2,0 Liter Benziner, der auf 151 PS kommt. Die technischen Neuerungen sind zum Beispiel eine Berganfahrhilfe sowie eine Bergabfahrhilfe bei den Allradern, um die Kontrolle bei schwierigen Bodenverhältnissen zu behalten. Über den Preis ist zwar noch nichts bekannt, aber er wird wohl bei ca. 25 000 Euro liegen.

Bilderrechte: © Horst Schmidt – Fotolia.com