Archiv für November 2012

Honda Fit “She’s” – das echte Frauenauto

Verfasst am 9.November 2012 | von | Kategorien: Honda | Keine Kommentare
© Helder Almeida - Fotolia.com

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Honda tut, was eigentlich längst überflüssig war, und entlässt mit dem „Fit She’s“ ein echtes Frauenauto in die Welt. Man kennt das ja: Die Luft der Klimaanlage ist zu trocken, und schon kündigen sich Pickel und Falten an. Oder aber der kratzige Sitzbezug löst Allergien aus. So oder so – die Gefährten von heute sind ein echtes Lifestyle-Jammertal. Honda hat das glücklicherweise erkannt und nun endlich reagiert.

Frauenauto in Pink macht schöner

Pink ist er, der neue „Fit She’s“ – was auch sonst. Für die meisten Männer ist er vermutlich ein Graus, aber man muss dennoch zugeben, dass er recht sportlich-légère um die Ecke kommt. Dank seiner besonderen Ausstattung dürfte die Frau von heute die größte Freude an ihm haben. Die „Plasmacluster-Klimaanlage“ beispielsweise verhindert ein Austrocknen der Gesichtshaut und soll auch insgesamt etwas angenehmer als herkömmliche Klimaanlagen sein. Was bei der Belüftung beginnt, setzt sich bei der Windschutzscheibe fort: Sie soll 99 Prozent des UV-Lichts absorbieren, das für unsere Haut schädlich ist und ein frühes Altern maßgeblich mit verursacht. Und auch die Stoffbezüge sind richtige kleine Genies: Sie sind aus streng Allergie-getesteten Materialen.
Nun zur Aufmachung: Wer rosa vielleicht nicht allzu sehr liebt und sich schon gefreut hat, dass die Außenfarbe allein ja nicht so schlimm ist, der hat leider Pech. Auch im Innenrom dominiert die Mädchenfarbe, nicht umsonst ist das Auto speziell für “sie”. Zierringe, Fußmatten, Kontrastnähte und Autoschlüssel – alles kommt im schönen Rosa daher.

Frauen und Technik? Geht!

Was die Technik angeht, die hinter all den Besonderheiten ja fast schon in den Hintergrund zu rücken scheint, so kann man auch nicht meckern: Der „Fit She’s“ basiert auf dem bekannten „Jazz“, der hier seit vielen Jahren ein Dauerbrenner ist. Mit etwas unter 14 000 Euro ist der Frauen-Honda auch noch recht erschwinglich, also: Nix wie ran an das Auto, auf das Frau gewartet hat!

Nissan GT-R: Mit frischem Schwung ins neue Modelljahr

Verfasst am 7.November 2012 | von | Kategorien: Nissan | Keine Kommentare
© Denis Wiens - Fotolia.com

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Nissan geht mit frischem Schwung ins neue Modelljahr. Vor allem der GT-R hat dabei viel Aufmerksamkeit abbekommen. Mit neuen Einspritzdüsen und Modifikationen am Turboloader soll Nissans Supersportwagen noch kräftiger zupacken, was sich vor allem im mittleren und oberen Drehzahlbereich bemerkbar macht. Am 404 KW/505 PS starken V6-Turbo-Benziner unter der Motorhaube hat sich hingegen nichts geändert. Überarbeitet wurde nur die Ölwanne, um Probleme mit einem schwankenden Schmierstoff-Druck in zu schneller Kurvenfahrt zu beheben.

Nicht wenige Nissan-Fans und Sportwagenliebhaber würden nun gerne hier den eigenen Wagen einstellen und sich statt ihrer alten Limousine lieber den überarbeiteten GT-R zulegen. Allein die Vernunft und (noch häufiger) der Geldbeutel verhindern dies, obgleich natürlich der Gebrauchtwagenverkauf in Eigenregie das Neuwagenbudget etwas aufstocken könnte. Für den GT-R würde sich dies in jedem Falle lohnen, denn das Auto sorgt für echtes Rennfahrer-Gefühl. Gerade auch dank der Änderungen am Fahrwerk. Die Federung und Dämpfung wurden nachgestimmt, der Fahrzeugschwerpunkt leicht abgesenkt und die Karosserie etwas steifer gemacht. So soll sich das Fahrverhalten des Nissan GT-R im kommenden Jahr nicht nur bei Spitzentempos, sondern auch im Alltag verbessern.

Mit zwei komplett neuen Ausstattungslinien will Nissan zusätzliche Kunden für ihren überarbeiteten Supersportwagen gewinnen. Die „Black Edition“ kommt mit einem sportlichen Lenkrad an Bord, das in Rot-Schwarz gehalten ist. Die „Premium Edition“ bietet handgenähte Bezüge für die Ledersitze und ein rot-schwarzes Interieur. Der neue GT-R soll im Frühjahr 2013 verfügbar sein. Ob Nissan nicht nur an den Stellschrauben ihres GT-Rs gedreht hat, sondern auch am Preis, ist derzeit noch ungewiss. Bleibt es beim aktuellen Preis, gibt es den überarbeiteten Sportwagen mit prallen 550 PS schon ab rund 93 000 Euro. Übrigens: Die Erfahrungen, die zum Umbau am GT-R führten, hat Nissan auf dem 24-Stunden-Rennen am Nürburgring gesammelt. Mehr Praxis geht also gar nicht.

Honda CR-Z: Hybrides Coupé für 2013

Verfasst am 1.November 2012 | von | Kategorien: Honda | Keine Kommentare
© Stocksnapper - Fotolia.com

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Mitte 2010 stellte Honda sein Hybrid-Coupé CR-Z vor, die erwarteten Verkaufszahlen konnten allerdings nicht erreicht werden. Das als Sportiv-Fahrzeug für Umweltbewusste ausgelegte Fahrzeug konnte die Kunden nicht ausreichend überzeugen, Kritiker bemängelten vor allem die geringe Motorleistung von nur 124 PS. Doch jetzt bessert Honda nach. Ab Frühjahr 2013 soll der neue CR-Z bei den Händlern stehen, neben kleinen Veränderungen im optischen Bereich hat er dann auch 13 PS mehr und einen stärkeren Lithium-Ionen Akku (statt Nickel-Metallhydrid) im Gepäck.
Der Frontstoßfänger und der Kühlergrill wurden geringfügig aufgehübscht, das Interieur erscheint im neuen Modell durch den Einsatz von neuen Materialien wertiger. Die hinteren beiden Plätze im 2+2-Sitzer bleiben trotzdem eher klein und eignen sich nur für den Notfall. An der Technik wurde allerdings einiges mehr verändert.

Der Econ-Modus des Antriebs unterstützt auf Knopfdruck Sprit-Einsparungen. Die Start-Stopp-Automatik wird aktiviert, und der Fahrer wird über die effektivste Gangwahl und Schaltzeitpunkte informiert. Hiermit cruist man mit einem Verbrauch von fünf Litern pro 100 Kilometer durch die Stadt, was auch den Herstellerangaben entspricht.
Außerhalb der Stadtgrenzen lohnt es sich, den Sportmodus zu aktivieren. Hier kann der CR-Z seine sportlichen Attribute voll ausspielen. Nun konzentrieren sich der 1,5 Liter Benziner (121 PS) und der Elektromotor (21 PS) in ihrem Zusammenspiel nicht mehr auf Sparsamkeit, sondern auf sportliche Fahrleistungen und Fahrvergnügen. Die Sechsgang-Handschaltung ist kurz übersetzt und präzise, besonders auf kurvigen Strecken kann sie zusammen mit dem straff abgestimmten Fahrwerk ihre Stärken ausspielen.

Mit Hilfe einer Sport-Plus-Boost-Funktion, die mittels eines Knopfes am Lenkrad hinzugeschaltet werden kann, unterstützt der Elektroantrieb für zehn Sekunden die Beschleunigungsleistung. Dies funktioniert allerdings nur bei einem Akku-Ladestand von über 50 Prozent. Genaue Preise sind noch nicht festgelegt, man geht aber davon aus, dass dich der neue Preis nahe am ehemaligen Einstiegspreis von 21 990 Euro bewegt.