Archiv für August 2012

Subaru Impreza – Allrad für Sparsame

Verfasst am 22.August 2012 | von | Kategorien: Modelle | Keine Kommentare

Der Subaru Impreza kommt mit Allradantrieb daher. (© panthermedia.net/atm2003)

Der Subaru Impreza kommt mit Allradantrieb daher. (© panthermedia.net/atm2003)

Subaru hat mit dem Impreza ein Allrad-Modell auf den Markt gebracht, dass nicht nur bescheiden und bodenständig rüberkommt, sondern zudem auch noch finanzierbar ist. Wer allerdings auf Geländewagen-Optik abfährt, ist bei dem Impreza an der falschen Adresse und sollte sich lieber den kompakten SUV Subaru XV näher anschauen. Ohne SUV-Optik, dafür aber eine echte 4×4-Alternative ist dagegen die neue Generation des Impreza. Die Japaner haben dabei ihre Allrad-Technik in einen Kompaktwagen gesteckt. Dennoch kommen sich XV und Impreza vor allem optisch nahe und könnten ohnehin für Geschwister gehalten werden. Ob gewollt oder nicht, die Verwandtschaft ist unumstritten, was vor allem die Subaru-Fans enttäuschen wird, die auf ein innovativeres und gleichzeitig vollkommen neues Modell gewartet haben.

Unterstrichen wird die Ähnlichkeit auch bei Abmessungen, Gewicht und sogar dem Preis. Hier gibt es minimale Unterschiede, die nur dem fachkundigen Experten ins Auge fallen. Der XV bietet mehr Bodenfreiheit, dafür hat der Impreza mit gleicher Motorisierung Vorteile bei Verbrauch und Fahrleistung. Der Impreza hat einen 114 PS starke Boxermotor unter der Haube und beschleunigt 1,2 Sekunden schneller als der XV von 0 auf 100 km/h (12,6 s). Dabei ist der Verbrauch mit 6,1 Liter durchschnittlich um 0,2 Liter geringer.

Um sich für ein Modell entscheiden zu wollen, erscheinen die Unterschiede auf dem Papier immer noch nicht beeindruckend. Doch der Impreza überzeugt im Alltag: spritzig und wendig, der Verbrauch bleibt mit 7,4 l/100 km – wie so oft – über den Hersteller-Angaben.

Das Exterieur überzeugt mit Ecken und Kanten. Der Innenraum ist schlicht, jedoch ordentlich verarbeitet und gut angeordnet. Highlights gibt es in der Basisversion keine, gegen Aufpreis jedoch möglich. So wertet das zweifarbige Lederpaket in schwarz und beige den Innenraum deutlich auf. Klimaanlage, Stopp-Start-Automatik und Sitzheizung gibt es dagegen serienmäßig.

Umziehen ohne eigenes Auto? Das kann teuer werden!

Verfasst am 21.August 2012 | von | Kategorien: Informationen | Keine Kommentare
Wer umzieht, sollte darauf Acht geben, nicht über den Tisch gezogen zu werden.  (© arsdigital - Fotolia.com)

Wer umzieht, sollte darauf Acht geben, nicht über den Tisch gezogen zu werden. (© arsdigital - Fotolia.com)

Wer umziehen muss und kein eigenes Auto besitzt, für den kann es richtig teuer werden. Denn die Preispolitik der vielen Umzugsfirmen ist häufig schwer zu durchschauen – am Ende warten meist böse Überraschungen. Im besten Fall ist es Betroffenen möglich, dass sie einen kleinen Transporter finden (mindestens), mit dem sie, unterstützt von Bekannten und Verwandten, das Gröbste selbst bewerkstelligen. Das spart nicht nur Kosten, sondern auch Nerven. Noch besser ist es natürlich, einen motorisierten Freund zu haben, der zumindest mit ein paar Touren einverstanden ist. Falls man doch auf eine Umzugsfirma zurückgreifen muss, hier ein paar wichtige Hinweise.

Transparenz ist für viele in der Branche ein Fremdwort. Häufig wird völlig fraglich abgerechnet – so kann man schon locker einige 100 Euro zu viel bezahlen. Bei einer Studie unter 1 300 Umzugsunternehmen in ganz Deutschland kam heraus: Lediglich 705 davon sind zu einer verbindlichen Preisauskunft bereit, rund ein Drittel aller Städte sind gemessen am deutschen Durchschnittspreis viel zu teuer. Bis zu 58 Prozent beträgt die Differenz für ein und denselben Umzug in zwei verschiedenen Städten – das hier böse abkassiert wird, versteht sich von selbst.

Durchschnittlich kostet ein Umzug in eine typische 3-Zimmer-Wohnung mit einem Transportradius von zehn Kilometern ohne weiteren Ab- oder Aufbau rund 860 Euro. In Mainz wurde aber ein Wert von 1 418 Euro ermittelt, dicht gefolgt von Tübingen, Koblenz und Kempten. Was die Bundesländer angeht, ist es in Rheinland-Pfalz mit durchschnittlich 1 236 Euro am teuersten, gefolgt vom Nachbarland Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Am preiswertesten zieht es sich in Sachsen und Sachsen-Anhalt mit rund 700 Euro um, was nur noch von den Städten Gelsenkirchen, Salzgitter und Leipzig mit preiswerten 600 Euro geschlagen wird.

Zwillingspaar: Subaru BRZ und Toyota GT 86

Verfasst am 15.August 2012 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare
Von Weitem sind sie kaum zu unterscheiden: Sie kommen schnell auf einen zu, der Sound ist satt und die Optik überzeugt. Die rassigen Sportwagen-Zwillinge Subaru BRZ und Toyota GT86machen Spaß und zeigen ihr Können vor allem in kurvigem Gelände und auf gerader Rennstrecke – jedoch nicht beide gleich gut. Der BRZ liegt wie flach wie ein Brett auf der Straße und ist mit seiner direkten Lenkung und den kurzen Schaltwegen perfekt für abwechslungsreiche Bergstrecken geeignet. Mit dem 200-PS-Boxermotor entfaltet der Flitzer seine Kraft linear aber unspektakulär.Der Toyota GT86 kann nicht mehr PS bieten, aber eben auch nicht weniger. Für PS-Fetischisten erscheint die 200er-Marke als zu wenig. Echte Rennsport-Fans werden dennoch ihre Freude am GT86 haben. Der Wagen bietet ein extrem ausgewogene Fahrverhalten und keine brachiale Beschleunigung. Der Sportwagen ist eindeutig auf der Rennstrecke zu Hause. Im Gegensatz zum Subaru kann der GT86 auf kurvigen Strecken sein Können nicht immer aufblitzen lassen.

Wer nicht so sehr auf Details achtet, wird bei der Fahrt mit dem neuen Toyota GT86 kaum ein Unterschied wahrnehmen und würde ihn glatt für den Zwillingsbruder des Subaru BRZ halten. Optisch kommt der Subaru vorne etwas kantiger daher. Auch im Innenraum lassen sich nur Kenner zu einem Unterschied im rustikalen Bereich trotz hochwertigem Gesamteindruck hinreißen. Im direkten Rennstrecken-Vergleich könnte auch nur der geübte Fahrer kleine Nuancen-Unterschiede im Fahrverhalten feststellen.

Wer sich eventuell durch den Preis leiten lassen möchte, wird auch hier nicht wirlich viel Hilfe bekommen. Beide kratzen die 30.000 Euro Marke an und sind mit ihren 2+2 Sitzen theoretisch auch für die Alltagnutzung möglich. Allenfalls farblich gibts es beim Subaru ein Novum: Der blaue BRZ ist dabei doppelt exklusiv. Zum einen weil die Blau-Lackierung nur bei Subaru erhältlich ist und zum anderen weil die kleinere Subaru-Marke deutlich weniger Fahrzeuge ausliefert als Toyota.