Archiv für November 2011

Getestet: Lexus CT 200h

Verfasst am 22.November 2011 | von | Kategorien: Lexus | Keine Kommentare

Mit dem neuen Lexus CT 200h hat man sich ehrgeizige Ziele gesetzt: zum einen will die fünftürige, fünfsitzige Limousine der Kompaktklasse die edle alternative zum Toyota Prius sein. Zum Anderem will es der Newcomer Lexus mit seinem Hybridantrieb mit den deutschen Premium-Diesel aufnehmen.

Eigentlich ist der tropfenförmige Technik-Pionier weltweit ein Bestseller. Bisher konnte er aber nur eine überschaubare Zahl deutscher Kunden begeistern. Daher will sich der Lexus nun in jeder anderen Hinsicht von seinem Motorenspender abheben. Das wird bereits am deutlich aufwändiger konstruierten Fahrwerk deutlich, denn dieses entwickelt spürbar mehr Dynamik als sein Pendant beim Prius. Beim gefälligen Design haben sich die Macher am europäischen Geschmack orientiert. Daher hat man hier auf einem klassischen Steilheck statt windkanaloptimiertem Kamm-Heck gesetzt. Die Grundform wird durch scharfe Kanten und dynamische Linien ergänzt. Gleichzeitig will der bislang kleinste Lexus auf Wiedererkennungswert nicht verzichten. Das Cockpit präsentiert sich gediegener als im futuristischen Prius: das Armaturenbrett ist schön geschwungenen, die Materialien sind hochwertig und sehr gut verarbeitet.

Der Stil des Cockpits passt sehr gut zum Hightech-Anspruch, für den die Toyota-Tochter und der Hybridantrieb stehen. Denn unter der Motorhaube werkelt eine Kombination aus einem 1,8-Liter-Vierzylinderbenziner mit 73 kW/99 PS und einem 60 kW/82 PS starken Elektromotor. Deren gemeinsamen Kräfte werden von einem Planetengetriebe intelligent zu 100 kW/136 PS gebündelt und zwischen Rädern, Batterie und Generator verteilt. Als Ergebnis liegt der Normverbrauch bei 3,8 Litern. Der Alltagsverbrauch des CT 200h liegt bei 5,5 Litern.

Der Antrieb überzeugt aber kaum – und da ähnelt der CT der Prius-Schwester doch sehr stark. Auch wenn der Japaner beim Mitgleiten im Verkehr noch so leise und gedämmt auftritt, wie es einem Wagen mit seinem Premiumanspruch angemessen ist, gibt die Motorenkombination beim energischen Tritt aufs Gaspedal ein unangenehmes Dröhnen von sich. Das bedeutet, dass ganze 10,3 akustisch ziemlich unangenehm untermalte Sekunden vergehen, bis Tempo 100 erreicht ist. Und maximal 180 km/h sind möglich.

Dagegen ist der Elektromodus ein wahres Fest für die Sinne.  Geräuschlos, aber durchaus druckvoll geht der CT dabei zur Sache. Leider ist der Elektromodus nicht ganz leistungsfähig: eine Strecke von zwei Kilometer schafft er nur bei ausreichend hohem Batteriefüllstand und nur bei einem Tempo unter 45 km/h. Das reicht nicht mal für das ökologisch korrekte Brötchenholen am Sonntagmorgen, denn bei kaltem Motor steht der ansonsten per Knopfdruck aktivierbare E-Modus nicht zur Verfügung.

Ein Toyota für Surfer

Verfasst am 3.November 2011 | von | Kategorien: Toyota | Keine Kommentare

Es gab bisher kein Auto, welches den Bedürfnissen von Surfern wirklich gewachsen war. Daher mussten sie sich ihr Traummobil gezwungenermaßen selbst zusammenbauen. Das wird sich aber von nun an ändern. Möglich macht es der Hersteller Toyota, der auf der SEMA in Las Vegas (01.11.2011 – 04.11.2011) den Oakley Surf Tacoma präsentierte. Bei der Vorstellung des neuen Weggefährten mit dabei: der australische Profi Tom Whitaker, einer der ganz großen Namen in der Surfer-Szene. Oakley selbst besitzt schon einen Kultstatus und ist nicht nur sein sportliches Geschick sondern auch für seine Sportbekleidung und Sonnenbrillen im futuristischen Design bekannt.

Als Basis des neuen Surfermobils diente der kräftige Toyota Tacuma 4×4 Pickup, der von einem V6-Kompressor-Triebwerk mit ganzen 304 PS angetrieben wird. Das Serienfahrzeug wurde nun in ein kultiges und funktionelles Surfermobil umgewandelt. Neben wasserfesten Bezügen für Fahrer- und Beifahrersitz erhielt der Pickup unter anderem einen neuen Auspuff aus Edelstahl, ein höher gelegtes Fahrwerk und 285er-All-Terrain-Reifen von BF Goodrich auf markanten 17-Zoll-Felgen.

Die optischen Veränderungen haben – ähnlich wie der Namensgeber Oakley – einen hohen Wiedererkennungswert. Dazu soll auch das Logo von Oakley beitragen, welches auf beiden Türen, auf den Ledersitzen und dem Ladeflächenaufbau prangt. Auch die Lackierung des Riesenbabys ist sehr markant – gehalten in einer stimmigen Schwarz/Weiß-Kombination, die durch ihre aufregenden Muster gekonnt in Szene gesetzt wird.

Auch Lösungen im Inneren des ehemaligen Pickup sollen die Funktionialität steigern. Denn der Oakley beherbergt in seinem neuen Heckaufbau nicht nur zwei Surfbretter, sondern einen Barbecue-Grill und einen Kühlkoffer. Außerdem finden auf dem Dach noch acht Surfbrettern einen geeigneten Platz.

Auch an der erfrischenden Dusche am Abend haben die Macher von Smithbuilt gedacht. Diese wurde nämlich an der Seite des Heckaufbaus installiert. Ein integriertes Kicker-Soundsystem sorgt für die optimale Beschallung bei der nächsten Party.